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Gucci steigt aus dem Pelzverkauf aus!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.10.2017)

Wien, 17.10.2017

Eine gute Nachricht für die Tiere: Gucci hat angekündigt, aus dem Pelzhandel aussteigen zu wollen. Ab Frühjahr soll es keinen Pelz mehr in den Geschäften der Marke geben.

Die Mitteilung verbreitete sich letzte Woche in Tierschutzkreisen wie ein Lauffeuer: Der riesige Modehersteller Gucci will ab nächstem Frühjahr vollständig auf Pelz in seinem Sortiment verzichten. Zusätzlich will die Marke der Fur Free Alliance, einem internationalen Zusammenschluss von Tierschutzorganisationen, die das Tierleid durch Pelz beenden will, beitreten.

Nachhaltigkeit und Tierschutz

In einem Interview gab der Gucci-Chef Marco Bizzari laut APA-Meldung an, dass Nachhaltigkeit ein Kernbestand des Geschäfts sei, was mit dem Pelzverzicht demonstriert werden solle. Der Erlös der Pelz-Restbestände sollen den Tierschutzorganisationen Humane Society International und LAV gespendet werden. Gucci folgt damit dem Beispiel zahlreicher Shops, die inzwischen bereits auf Pelz verzichten, im Vorjahr hat etwa der Moderiese Armani seinen Ausstieg aus Pelz bekanntgegeben.

Was ist so schlimm an Pelz?

Pelz ist eine der schlimmsten Tierquälereien überhaupt. Vor allem Nerze und Füchse werden in winzigen Käfigen gehalten, obwohl diese Tiere normalerweise riesige Reviere bewohnen. Am Drahtgitterboden des Käfigs schneiden sich die Tiere die Pfoten auf. Es gibt weder Kratz- noch Kletteräste, wasserlebende Arten wie der Nerz dürfen niemals schwimmen. Da sich die Tiere unter diesen Umständen nicht natürlich fortpflanzen, geschieht dies über eine künstliche Befruchtung. Auch die Tötung der Tiere geschieht auf grausame Weise. Oft werden sie vergast, ihr Genick gebrochen oder mittels Stromschlag zwischen Afteröffnung und Zunge umgebracht. Weitere Informationen dazu gibt es unter der Rubrik Pelz.

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