Teilen:

Berittene Polizei: Kosten explodieren, tägliche Tiertransporte geplant

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.05.2018)

Wien, 24.05.2018

Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN (VGT) kritisiert erneut die Pläne von Innenminister Kickl, eine berittene Polizei für Wien anzuschaffen.

Die Pläne, eine berittene Polizei in Wien zu implementieren, waren bereits von Anfang an völlig absurd. Wie nun vom KURIER aufgedeckt wurde, sieht die Realität aber noch viel schlimmer aus. Inzwischen werden Kosten von über 900.000 Euro erwartet. Das BMI dementiert dies zwar inzwischen in einer Aussendung, lieferte selbst in der Vergangenheit aber nur völlig unrealistische Zahlen über die geplanten Kosten. Versuche des VGT, mit dem Innenministerium bezüglich der Polizeipferde Kontakt aufzunehmen, blieben bisher erfolglos.

Zur Petition

Tiertransporte geplant

Laut KURIER konnte noch kein passender Standort für die Tiere in Wien gefunden werden, weshalb eine Einstallung in Korneuburg angedacht sein soll. Die Pferde müssten also für jeden Einsatz fast 50 km weit nach Wien und zurück gebracht werden. Diese Tiertransporte wären nicht nur eine Qual für die Tiere, sondern auch noch sehr gefährlich und aus Tierschutzsicht klar abzulehnen. Unfälle mit Pferdetransportern passieren schließlich immer wieder. Alternativen innerhalb von Wien würden laut dem Bericht gesucht. Ob es bei den Stallungen zumindest Weiden für die Pferde geben soll, ist fraglich. Der Einsatz für die Polizei kann jedenfalls nicht als ausreichender Auslauf für die Tiere und als Ersatz für freie Bewegungsmöglichkeit auf einer Koppel gewertet werden.

VGT-Tierschutzreferentin Ines Haider: „Das Innenministerium mag die Aufdeckung des KURIER zwar dementieren, doch selbst wenn nur ein Bruchteil der Angaben stimmt, ist dies ein Skandal. Eine berittene Polizei ist aus Tierschutzsicht generell abzulehnen, eine erneute Erhöhung der Kosten und weite Transporte für die Tiere nicht tragbar. Inzwischen haben sich fast alle beteiligten Gruppen (Polizei, Polizeigewerkschaft, Wiener Politiker_innen) gegen Polizeipferde ausgesprochen. Im Sommer sind wieder vermehrt Aktionen des VGT gegen Pferde in der Stadt geplant. Der VGT sammelt auch weiter Unterschriften gegen die berittene Polizei, um aufzuzeigen, dass auch die Bürger_innen gegen diese tierquälerische Idee eingestellt sind.“

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert

06.05.2026, Wien

Amphibienwanderung Hanslteich erfolgreich abgeschlossen

VGT vermeldet sinkende Erdkrötenzahlen und betont die Wichtigkeit des Tunnelbaus

06.05.2026, Südoststeiermark

VGT zu Styriabrid: die Menschen wollen keinen Vollspaltenboden, egal ob Neu oder Alt

Zur VGT-Demo vor einer „Vorzeige-Schweinefabrik“ mit dem neuen Mindeststandard Vollspaltenboden ab 2034/2038 meinte Styriabrid, die Konsument:innen fänden das gut

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche