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Hitzefrei für Wiener Fiaker: VGT dokumentiert Gesetzesverstoß

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.08.2018)

Wien, 08.08.2018

Nach 2 Wochen Extrem-Hitze wurde heute zum ersten Mal die 35 Grad-Marke geknackt – doch nicht alle Fiaker sind nachhause gefahren!

Endlich – nach fast 2 Wochen jenseits der 30 Grad wurde heute Nachmittag in der Inneren Stadt auch offiziell die 35°-Grenze erreicht. Wiens Fiaker haben ihren Dienst abgebrochen und haben die Standplätze verlassen. Doch nicht alle halten sich an das Gesetz. Beim Fiaker-Standplatz Heldentor weigerte sich ein Fiaker hartnäckig, seine Pferde endlich heimzuschicken.

Der VGT verständigte umgehend das Magistrat, deren Bedienstete auch sogeich ausrückten, um die Einhaltung des Gesetzes einzufordern. Der scheinbar unbelehrbare Kutscher wurde aufgeschrieben und wird eine Anzeige kassieren.

VGT-Campaigner Georg Prinz: „Für die Pferde bedeutet das Ziehen schwerer Kutschen bei diesen Temperaturen eine extreme Belastung. Eine Tierquälerei, die die Mehrheit der Bevölkerung entschieden ablehnt. Der aktuelle Fall zeigt, wie wenig die Fiaker sich um die Einhaltung der ohnehin laschen Gesetzt scheren.“

Für die Temperaturmessung relevant ist der von der ZAMG ermittelte Tageshöchstwert Wien Innere Stadt, der laufend auf der Homepage der ZAMG aktualisiert wird.

Der VGT begrüßt die Kontrollen der MA65, fordert aber weitere Maßnahmen wie ein Hitzefrei bereits ab 30 Grad und eine Reduktion der Standplätze im ersten Wiener Gemeindebezirk.

Zur Petition: vgt.at/fiaker

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