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VGT stellt Jagdgatter in Salzburg auf: überall sonst in Österreich bereits verboten!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.10.2018)

Salzburg, 01.10.2018

Landesverwaltungsgericht urteilte, dass Gatterjägermeister Mayr-Melnhof Tierschützer misshandelt, mit Gewalt eine Kamera entwendet und Beweismittel fingiert hat

Der zuständige Landesrat Dr. Josef Schwaiger hat das Gatterjagdverbot bereits im April 2017 versprochen. Doch vor der Wahl kam es nicht dazu, weil sich die Koalitionspartner nicht über die Auflösung des Jagdgatters Mayr-Melnhof, des letzten aktiven Jagdgatters Österreichs ohne Ablaufdatum, einigen konnten. Der VGT stellt allerdings in Frage, ob man einen Menschen wie Mayr-Melnhof in dieser Sache überhaupt berücksichtigen sollte. Immerhin urteilte das Landesverwaltungsgericht Salzburg, dass Mayr-Melnhof Tierschützer misshandelt, einem Tierschützer eine Kamera mit Gewalt widerrechtlich entwendet, vor Gericht mehrfach die Unwahrheit gesagt und ein Beweismittel fingiert hat. Das Landesgericht Salzburg urteilte seinerseits, dass Mayr-Melnhof Tierschützern 2 Kameras und 1 Funkgerät weggenommen hat. Ein solcher Mensch hat sich jedenfalls aus der seriösen politischen Diskussion geschossen.

In ganz Österreich ist die Gatterjagd bereits verboten, nur in Salzburg noch nicht. Um Landesrat Dr. Josef Schwaiger an seine Verantwortung und an sein Versprechen zu erinnern, baute der VGT heute am Alten Markt in Salzburg ein Jagdgatter auf. Vom Hochstand aus schoss ein Aktivist mit dem Konterfei von Mayr-Melnhof auf Wildschweine und ausgesetzte Zuchtenten im Jagdgatter, d.i. ein mit einem Jägerzaun umgebenes Stück Kunstrasen. Tierschützer_innen hielten dazu Transparente mit der Aufschrift „Mayr-Melnhof: Letztes Jagdgatter Österreichs ohne Ablaufdatum“ und „Landesrat Schwaiger: Halten Sie Ihr Versprechen, Gatterjagdverbot Jetzt!“.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch war vor Ort: „2 Fachgutachten der Salzburger Landesregierung belegen eindeutig, dass das Jagdgatter Mayr-Melnhof das Natura 2000 Gebiet, in dem es sich befindet, konterkariert. Die Amphibien, für die dieses Naturschutzgebiet erlassen wurde, werden von den Massen an Wildschweinen aufgefressen, die Jungbäume werden von den nicht-einheimischen Damhirschen, die in großer Zahl in dieses Jagdgatter gesetzt wurden, zerstört. Und wie pervers, bitte schön, ist die Jagd auf Zuchtenten in einem Vogelschutzgebiet! In ganz Österreich ist so ein „Ballern im Bordell“ bereits verboten worden, nur Salzburg hinkt noch nach. Es ist an der Zeit, dass nun auch hier ein Gatterjagdverbot ausgesprochen wird!“

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