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Erneut Tierschutzdemo Gatterjagd: Landesrat Schwaiger bei EU-Treffen im Kongresshaus

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (03.10.2018)

Salzburg, 03.10.2018

Die Aktivist_innen fordern Landesrat Dr. Josef Schwaiger auf, sein Versprechen zu halten und das Gatterjagdverbot zu erlassen – albanischer Ministerpräsident solidarisiert sich!

Der Unmut unter den Tierschützer_innen steigt. In ganz Österreich sind Gatterjagden verboten, außer in Salzburg. Hier hat Landesrat Dr. Josef Schwaiger bereits im April 2017 ein solches Verbot versprochen. Im Regierungsvorhaben für 2018 ist es ebenfalls enthalten. Doch die Tage vergehen und es gibt noch immer keinen Gesetzesvorschlag. Zwar herrscht nach internen Informationen Konsens über das Gatterjagdverbot selbst, doch ist man sich uneinig, wie mit dem allerletzten Jagdgatter Österreichs ohne Ablaufdatum, jenem von Mayr-Melnhof, umgegangen werden soll. Dabei hat das Landesverwaltungsgericht Salzburg festgestellt, dass Mayr-Melnhof Tierschützer misshandelt, eine Videokamera rechtswidrig mit Gewalt entwendet, als Zeuge vor Gericht die Unwahrheit gesagt und Beweismittel fingiert hat. Und das Landesgericht Salzburg ergänzte, dass Mayr-Melnhof 2 Tierschützern 2 Videokameras und 1 Funkgerät entwendet hat. Auf einen Menschen, der so etwas tut, ist wohl wirklich nicht Rücksicht zu nehmen.

Deshalb demonstrierten Tierschützer_innen gestern anlässlich des Besuchs von Landesrat Schwaiger im Salzburger Kongresshaus zu einer Konferenz europäischer Städte und Regionen. Viele der Teilnehmer_innen dieses Treffens solidarisierten sich mit den Aktivist_innen. Der ehemalige Premierminister von Albanien und jetziger Landwirtschaftsminister ließ sich sogar mit ihnen fotografieren und sagte seine volle Unterstützung zu. Peinlich für Salzburg und ganz Österreich, dass man sich in Tierschutzfragen vor Albanien derart entblößen muss!

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