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Nordburgenland, am 25.10.2018

VGT-Video zeigt Massaker von Zuchtenten an der Leitha

Hunderte Enten abgeballert, lebende Enten am Hals getragen, Jagdhunde hetzen verletzte Tiere – und das auf Grundbesitz der Republik Österreich!

Tausende Enten sind an der Leitha und ihren Nebenflüssen ausgesetzt worden. Der VGT zeigt nun den zweifelhaften „Sinn“ dieses tier- und naturschutzwidrigen Unterfangens in einem neuen Video: den Abschuss hunderter Tiere in „lustiger“ Gesellschaft. Ein unfassbares Gemetzel ohne jeden erkennbaren vernünftigen Grund. Diese Tiere werden zuerst aus Massentierhaltung angekauft, lediglich um dann abgeballert zu werden. Auf dem Video ist zu sehen, wie die angeschossenen Enten verzweifelt im Wasser flattern, von Jagdhunden verfolgt und gebissen werden. Menschen werfen die toten Tiere achtlos durch die Gegend. Andere wiederum tragen lebende Enten am Hals zu einem Haufen toter Tiere und schleudern sie dort auf den Boden. Eine der Enten richtet sich wieder auf und verkriecht sich verletzt im Unterholz. Der VGT erstattet Anzeige wegen Tierquälerei.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Das Verhalten dieser Menschen zeigt, wie wenig Achtung und Respekt sie vor diesen Tieren haben. Wer so mit lebenden – und toten! – Tieren umgeht, hat überhaupt kein Gefühl für die Natur. Ein völlig sinnentleertes Massaker. Das sind Leute, denen offenbar so langweilig ist, dass sie sich nur noch mit einem derart perversen Zeitvertreib unterhalten können. Man muss sich schon fragen, wieso hier die Behörde nicht einschreitet. Tierschutz, der bei dieser Freizeitunterhaltung mit Füßen getreten wird, steht immerhin als Staatsziel in unserer Verfassung. Vor Ort gefragt, erklärte der Jagdaufseher, dass diese Jagd stattfinde, weil sie legal sei und Punkt. Das stimmt zwar nicht, aber bisher zeigt die Behörde keine Bereitschaft, das Gesetz zu exekutieren. Dennoch, die Aussage des Jagdaufsehers macht klar, dass man bei dieser Sorte Mensch keine Vernunft erwarten darf. Da helfen nur Verbote, die auch durchgesetzt werden. Es wird Zeit, dass sich die Landesregierung dieses Problems annimmt.“

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