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Anti-Jagd-Protest in Wr. Neustadt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.03.2019)

Wien, 11.03.2019

Am Freitag, den 1. März 2019, nahmen Aktivist_innen des VGT den 69. Jägerball in Wr. Neustadt zum Anlass, um Kritik an tierquälerischen Jagdpraktiken zu üben.

Stundenlang demonstrierten rund 20 Tierschutzaktivist_innen gegen das fragwürdige Treffen im Sparkassensaal in Wr. Neustadt, zumal es anlässlich der Tötung von Tieren nichts zu feiern gibt. Mit Sprüchen wie Für die Tiere steh‘n wir hier, eure Gewalt verachten wir und Richtige Heger sind keine Jäger wurden die Ballgäste von Tierschützer_innen willkommen geheißen. Darüber hinaus hielten Aktivist_innen Reden, in denen auf das ökologisch völlig kontraproduktive Töten von Fasanen, Enten, Hasen und Füchsen eingegangen wurde. Immerhin werden diese Tiere zu zehntausenden in Niederösterreich abgeballert. Der Grund dafür bleibt aber fraglich. Für die Tiere bedeuten Treibjagden dieser Art aber immer eine schwere Tierquälerei, weil die in Panik flüchtenden Tiere schlecht getroffen werden und oft verletzt entkommen, um dann irgendwo langsam und qualvoll zugrunde zu gehen.

Mit weitaus mehr Teilnehmer_innen als das Jahr zuvor, machte der Anti-Jagd-Protest in Wr. Neustadt auf sich aufmerksam. Es schlossen sich sogar vorbeigehende Passant_innen der Kundgebung an. Eines ist klar: neben der Gatterjagd und dem Aussetzen gezüchteter Tiere zur Jagd, stehen auch viele andere tierquälerische Jagdpraktiken zur Diskussion.

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