Teilen:

VGT ruft zur Unterstützung des Tierschutz-Volksbegehrens auf!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (07.05.2019)

Wien, 07.05.2019

Seit 7. Mai kann man an jedem Gemeindeamt oder per Online Signatur ein Volksbegehren unterstützen, das u.a. auch ein Verbot der Vollspaltenböden in der Schweinemast fordert

Im Tierschutz in Österreich liegt vieles im Argen, insbesondere bei sogenannten Nutztieren. Schweine müssen auf Vollspaltenböden ohne Stroheinstreu leben, Mutterschweine in körpergroßen Käfigen. Schweinekinder werden ohne Betäubung kastriert, Milchkühe haben so überdimensionale Euter angezüchtet bekommen, dass sie 24 Stunden pro Tag Gras essen könnten und noch immer nicht genug Energie aufnehmen würden, um die von ihrem Körper geforderte Milchmenge zu produzieren. Puten und Masthühner wachsen in Rekordzeit, sodass ihre Körper unter der eigenen Last kollabieren, Puten brennt man zusätzlich noch die Schnabelspitzen ab, und bis heute darf man Rinder 24 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche, ununterbrochen am Hals angebunden halten. Die Liste ließe sich lange fortsetzen.

Ab sofort gibt es die Möglichkeit für alle Bürger und Bürgerinnen, dagegen vorzugehen. Das Tierschutzvolksbegehren liegt seit 7. Mai auf sämtlichen Gemeindeämtern Österreichs zur Unterschrift auf. Ebenso ist es möglich, online per Handy Signatur zu unterzeichnen. Gibt es genügend Unterstützungserklärungen, kann das Volksbegehren tatsächlich stattfinden. Die Forderungen umfassen bedeutende Verbesserungen in der Nutztierhaltung, die sämtliche oben genannten Problematiken beheben würden. Aber darüber hinaus sollen die staatlichen Subventionen in der Landwirtschaft an verbesserte Tierschutzbedingungen geknüpft und tierliche Produkte nach Herkunft und Haltung klar deklariert werden. Gerade wenn wir mit Mühe Verbesserungen für die Nutztiere durchsetzen, ist es notwendig, dass die Konsument_innen mitziehen, damit wir nicht Tierleid importieren, statt es abzuschaffen. Eine klare Deklaration, um eine gut informierte Kaufentscheidung zu treffen, ist daher unbedingt notwendig.

Und nicht zuletzt fordert das Volksbegehren, dass Tierschutzorganisationen ein Verbandsklagerecht erhalten. Damit wäre es dem VGT nicht nur möglich, Genehmigungen für tierquälerische Betriebe oder Tierversuche gerichtlich hinterfragen zu lassen, sondern auch Widersprüche zwischen den Anforderungen des Tierschutzgesetzes und den laxen Bestimmungen seiner Verordnungen vor den Verfassungsgerichtshof zu bringen. Z.B. würde die Erlaubnis für Vollspaltenböden in der Schweinemast eine derartige Verfassungsklage kaum überstehen, da §5 (2) des Tierschutzgesetzes die Haltung von Tieren in einer Weise verbietet, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden ist, und §13 (2) verbietet die Haltung von Tieren auf einem Boden, der die physiologischen und ethologischen Bedürfnissen der Tiere nicht berücksichtigt.

Unterzeichne jetzt das Tierschutzvolksbegehren!

 

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz

19.08.2026, Hvalfjörður/Island

VGT dokumentiert Walfang in Island: 51. Finnwal getötet, Whale Watching behindert

Neben Norwegen und Japan betreibt nur mehr Island kommerziellen Walfang – eine letzte Firma mit 2 Booten darf 150 Finnwale und 168 Zwergwale pro Jahr töten