Teilen:

VGT: Absurde Fiakerdemo fordert grenzenlosen Profit auf dem Rücken der Pferde!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.06.2019)

Wien, 04.06.2019

Der VGT reagiert mit Unverständnis auf  bizarre Fiaker-Demo und erhofft sich ein klares Bekenntnis für Tierschutz von der Stadt Wien

Es gibt mittlerweile keine westliche Stadt mehr, die derart lasche Regeln für Pferdegespanne zulässt.. Berlin hat kürzlich ein Hitzefrei ab 30 Grad eingeführt, Montreal verbietet Fiaker ab 2021 und selbst in der Türkei verbietet die Tourismusregion Antalya Pferdekutschen in Städten. 

Anstatt sich über diese ungerechtfertigte Kulanz seitens  der Stadt Wien zu freuen, missbrauchen Wiens Fiakerunternehmer_innen ihre ohnehin geschundenen Pferde für die Forderung, sich auch in Zukunft nicht an die Regeln halten zu müssen. Für 11. Juni planen sie eine "Demo" vor dem Rathaus, inklusive Pferde-Gespanne.                           

VGT Fiaker-Campaigner Georg Prinz dazu: Für diese rücksichtslose Aktion, in der von Kutscher_innen-Seite noch schlechtere Bedingungen für die Pferde gefordert werden, werden die Tiere instrumentalisiert und müssen schon Stunden vor eigentlichem Betriebsbeginn und außerhalb der eigentlichen Standzeiten in die Stadt fahren, wo sie dann sinnlos herumstehen.

Prinz weiter zur absurden Situation eines "Streiks" von Unternehmer_innen-Seite:  Ein Streik wäre höchstens von Seiten der Pferde angemessen: 13-Stunden Tage,  Arbeit bis zu  de facto 38 Grad, kein Sonnenschutz auf Standplätzen, kein Anspruch auf Freizeit auf Weiden – kein_e Arbeitnehmer_in würde sich solche Bedingungen gefallen lassen! Stattdessen streiken hier die Arbeitgeber_innen dafür, ihren tierlichen Mitarbeiter_innen NOCH mehr abverlangen zu dürfen.

Der VGT wird am 11. Juni verstärkt auf das Leid der Fiakerpferde in der Stadt aufmerksam machen. Details zu Aktionen werden noch bekanntgegeben.

01.10.2026, Wien

VGT vor dem Landwirtschaftsministerium: nicht vergessen, Schweine brauchen Stroh

Jahr 2026 neigt sich dem Ende zu: laut Tierschutzgesetz MUSS 2027 ein neuer Mindeststandard in der Schweinehaltung festgelegt werden!

29.09.2026, Wien

Freudentag für Kröten: Baubeginn Amphibienschutztunnel Hanslteich

1. Bauphase eingeleitet: VGT erfreut über rasche Durchführung

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen

16.09.2026, St. Pölten

Horror-Stall: Tierschutz-Demozug in St. Pölten

Anlässlich der Ende August aufgedeckten Tiermast im Bez. St. Pölten-Land ruft der VGT zum Protest-Marsch durch St. Pölten bis zur zuständigen Bezirkshauptmannschaft

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition