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Vater werden ist nicht schwer…?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.06.2020)

Wien, 06.06.2020

Am 14. Juni ist Vatertag. Grund genug, die Vaterschaft bei verschiedenen Spezies mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Gegen Väter gibt es viele Vorurteile. So wird den Männern im nichtmenschlichen Tierreich oft nachgesagt, den Müttern die ganze Arbeit zu überlassen. Auch Begriffe wie „Rabenvater“ sind weit verbreitet. Dabei teilen sich viele Spezies die Elternschaft und auch alleinerziehende Väter gibt es gar nicht so selten.

Rabenväter

Bei den meisten Vogelarten kümmern sich beide Elternteile um den Nachwuchs. Raben bilden lebenslange Partnerschaften. Brut und Aufzucht werden von beiden Elternteilen übernommen. Während das Nest von beiden gemeinsam gebaut wird, übernimmt die Mutter hauptsächlich das Brüten, während der Vater vor allem für die Versorgung der Kinder zuständig ist. Bei den Nandus, südamerikanischen Straßenvögeln, kümmert sich der Vater sogar allein um die Brut und verteidigt die Eier vehement gegen alle, die sich nähern. Auch bei den Kaiserpinguinen liegt ein großer Teil der Verantwortung bei den Männern. Der Vater balanciert das Ei seiner Partnerin auf seinen Füßen, damit es nicht auf dem kalten Eis liegt und wärmt es mit einer Bauchfalte. Erst nach dem Schlüpfen der Kinder übernimmt die Mutter wieder die Hauptverantwortung, später wechseln sich beide bei der Fütterung ab.

Wenn Männer schwanger werden...

Noch einen Schritt weiter gehen die Seepferdchen. Die Mutter schiebt dem Vater die Eier in den Brutbeutel wo dieser sie befruchtet und mehrere Wochen mit ihnen schwanger ist. Nährstoffe erhalten die Embryonen dabei nicht nur aus dem Dotter, den die Mutter im Ei mitliefert, sondern auch tatsächlich aus dem Körper des Vaters. Bei den Riesenwanzen trägt der Vater die Eier auf dem Rücken und muss dafür sorgen, dass diese nicht austrocknen. Außerdem wiegen sie um einiges mehr als sein eigenes Körpergewicht. Auch bei einigen Fischarten, wie etwa dem Clownfisch („Findet Nemo“) oder dem Stichling, kümmert sich der Vater allein um die Eier. Die Mutter verschwindet nach der Eiablage, der Vater befruchtet die Eier und bewacht bzw. verteidigt sie allein.

Aufgaben der Väter

Nicht bei allen Spezies ist es üblich, dass die Väter einen maßgeblichen Anteil an der Elternschaft übernehmen. Dennoch haben auch die Männer oft einen großen Aufwand durch die Fortpflanzung. Bei vielen Arten erfordert bereits die Balz einen hohen Energieaufwand. Während der Schwangerschaft oder Brut ist es häufig die Aufgabe des Vaters, die Mutter mit Nahrung zu versorgen. Außerdem werden die Mütter, Eier bzw. Kinder oft von den Vätern gegen Feinde verteidigt. Egal welche Spezies, wir wünschen allen Vätern einen frohen Vatertag.

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