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Wien, am 01.07.2019

Bundesweit Proteste gegen FPÖ und für Verbot von Vollspaltenböden Schweine

Tierschutzszene in Aufruhr: Proteste in Innsbruck, Salzburg, Linz, Graz, Wr. Neustadt und Wien vor FPÖ Bundesgeschäftsstelle, FPÖ-Landeszentralen und Büro Clubchef Hofer.

Als die Liste JETZT im Parlament am 12. Juni einen Antrag auf ein Verbot der Vollspaltenböden und damit im Zusammenhang einen Fristsetzungsantrag, damit es über zu einer Abstimmung über das Verbot kommen kann, einbrachte, stimmte nur die FPÖ neben der ÖVP dagegen. Damit versucht die FPÖ aktiv zu verhindern, dass Schweine wenigstens Stroh zum Liegen bekommen können. Und das, obwohl sich die FPÖ als Tierschutzpartei darstellt, obwohl Clubchef Norbert Hofer die FPÖ grüner machen will und obwohl dieselbe FPÖ denselben Antrag auf ein bundesweites Vollspaltenverbot bereits 1994 im Wiener Landtag (damals war Tierschutz Landessache, das Verbot sollte mittels Artikel 15A Vereinbarung bundesweit gelten) eingebracht hat. Aber nicht nur das, der heutige FPÖ-Chef Norbert Hofer hat 2006 öffentlich verkündet, dass die FPÖ ein Verbot von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung sowie verpflichtende Stroheinstreu unterstützt! Und 2019 sind Hofer und seine FPÖ dagegen? Aufgrund dieses Verrats an den Tieren demonstrierten und demonstrieren Tierschutzgruppen bundesweit an folgenden Orten:

  • 25. 6.: Wien vor der FPÖ-Bundesgeschäftsstelle und in der Salzburger Altstadt
  • 26. 6.: Salzburg an der Autobahn
  • 27. 6.: Wien an der Autobahn
  • 28. 6.: Wien vor dem FPÖ-Club, im Stadtzentrum und beim Rathaus, in Graz am Hauptplatz
  • 29. 6.: In Innsbruck Stadtzentrum und Linz Stadtzentrum; in Wr. Neustadt wurde die Galerie des Grauens über die Zustände in Schweinefabriken mit Vollspaltenböden gezeigt
  • 01. 7.: In Graz vor der FPÖ-Landeszentrale und in Wien vor dem FPÖ-Club, dem Büro von Club-Chef Hofer und an der 2-er Linie Höhe Volkstheater

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Morgen oder übermorgen wird es erneut zu einer Abstimmung im Parlament kommen, ob eine Abstimmung über ein Verbot der Vollspaltenböden zugelassen wird. Die FPÖ hat damit noch eine Chance, sich doch für die Tiere zu entscheiden. Sollte sie die nicht nutzen, braucht diese Partei nie wieder über ihr angebliches Herz für Tiere zu reden. Faktum ist dann nämlich, dass die Schweine Österreichs ausschließlich aufgrund des Verrats der FPÖ für die nächsten Jahrzehnte nicht einmal Stroh zum Liegen geboten bekommen. Und das wäre doch, bitteschön, das Mindeste, was eine Gesellschaft, für die Tierschutz auch nur den geringsten Wert hat, bieten müsste.

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