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VGT zeigt Bildergalerie: Schweinehaltung seit 10 Jahren gleich katastrophal!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.06.2020)

Wien, 23.06.2020

Vor dem Landwirtschaftsministerium wurden Fotos von Schweinefabriken aus 2010, 2015 und 2020 gezeigt: überall Vollspaltenboden, verletzte Tiere, strukturlose Buchten, kein Stroh

Seit Jahrzehnten kritisieren Tierschutzorganisationen die Haltung von Schweinen in Österreich als katastrophal. Der Vollspaltenboden aus Beton ist Standard, kein Stroh, triste Umgebung, große Enge. Nun wird die Verordnung zur Haltung von Schweinen adaptiert, doch Landwirtschaftsministerin Köstinger sieht keine Notwendigkeit, diese furchtbare Form der Haltung zu verbieten und verpflichtende Stroheinstreu einzuführen. Um sie an die Realität für die Schweine zu erinnern, die seit Jahrzehnten unverändert schlimm ist, hat der VGT heute eine Bildergalerie des Grauens vor dem Landwirtschaftsministerium aufgebaut. Fotostrecken aus österreichischen Schweinefabriken der Jahre 2010, 2015 und 2020 belegen, dass sich über ein Jahrzehnt trotz steigenden Tierschutzbewusstseins in der Bevölkerung nichts für die Tiere verbessert hat! Der VGT fordert daher, dass jetzt die Chance genutzt werden muss, und in die neue Verordnung zur Schweinehaltung ein Verbot des Vollspaltenbodens aufgenommen wird!

Zur Bildergalerie des Grauens

VGT-Obmann Martin Balluch ist selbst Zeitzeuge: Ich erinnere mich noch gut an die frühen 1990er Jahre, als der Vollspaltenboden in der Schweinehaltung vom VGT erstmals thematisiert wurde. Damals gab es noch kein Bundestierschutzgesetz und in Wien war der Vollspaltenboden verboten. Doch in den großen tierindustriellen Zentren in Oberösterreich, Niederösterreich und der Südsteiermark, sowie im Burgenland, in Kärnten und in Vorarlberg, wurden die Schweine auf scharfkantigen Betonspalten ohne Stroh gehalten. Die Öffentlichkeit war über die ersten Bilder aus den Schweinefabriken entsetzt. Heute, fast 30 Jahre später, sind die Menschen immer noch entsetzt, weil sich an den Haltungsbedingungen gar nichts geändert hat. Die Schweinefabriken sind nur noch größer geworden. Es wird jetzt also endlich Zeit, etwas zu unternehmen. Wir dürfen die Schweine nicht mehr länger im Stich lassen. Frau Landwirtschaftsministerin, bitte handeln Sie!


Pressefotos zum Download (Copyright: VGT/ VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN)

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