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Fiakerpferd stürzt in Salzburg

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (31.07.2020)

Wien, 31.07.2020

Am Donnerstag vergangene Woche konnten Aktivistinnen des VGT dokumentieren, wie ein Fiakerpferd zu Sturz gekommen ist. Die Fiakerfahrerin setzte danach die Fahrt fort. Erst, als die Fahrgäste ausgestiegen waren, warf sie kurz einen Blick auf ihr Pferd.

Der VGT wird beim Magistrat Salzburg urgieren, den Gesundheitszustand des Pferdes zu überprüfen und ob es in der derzeitigen Verfassung überhaupt in der Lage ist, Kutschen zu ziehen und Fahrgäste zu transportieren.

Die enorme Hitze erhöht zusätzlich die Unfallgefahr. Die Hitzefrei-Grenze für Salzburger Fiakerpferde ist mit 35 Grad viel zu hoch angesetzt. Durch die Messung in Salzburg-Freisaal anstatt direkt bei den Standplätzen wird die Regelung weiter verwässert. In Innsbruck gilt bereits eine Hitze-Grenze von 32 Grad, in Rom und Berlin von 30 Grad.

Am kommenden Dienstag von 16:15 bis 19:00 gibt es am Residenzplatz dazu wieder eine VGT-Demonstration für ein Hitzefrei für Salzburgs Fiakerpferde.

VGT-Campaigner Georg Prinz dazu: Jeder Fiaker-Unfall zeigt aufs Neue: Eine Stadt ist kein Ort für Pferde. Wir fordern die Salzburger Stadtregierung auf, den Vertrag mit den Fiakern so zu ändern, dass es ein Fahrverbot ab 30 Grad gibt. Zusätzlich sollte die Stadt tierfreundliche Alternativen wie E-Fiaker fördern und das Fiakergewerbe in Salzburg auslaufen lassen!

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