Teilen:

Neue Facetten im steirischen Schweine-Skandal

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.09.2020)

Gnas, 30.09.2020

Schweinehaltung ist in zwei Betrieben zwischen Vater und Sohn aufgeteilt. Schweine des Sohns AMA-zertifiziert.

Gleiches Grundstück, gleiche Adresse, gleicher Name, eine große Stallanlage – doch zwei Betriebe. Die in der heutigen Aussendung kritisierte Schweinehaltung des Schweinezucht-Funktionärs Blasius Gsöls ist in zwei Betriebe aufgeteilt – die zweite davon wird vom Sohn, Blasius Gsöls Jun., geführt.

Die in der Aufdeckung enthaltenen Bilder zeigen die Zustände in beiden Betrieben der Familie Gsöls im oststeirischen Obergnas. Beide Haltungen befinden sich unter derselben Adresse auf dem Grundstück im Besitz der beiden Gsöls Seniors.

Der VGT fragt: Angesichts des erschütternden Materials aus verschiedenen Stallbereichen auf einem Grundstück stellt sich die Frage, wie unterscheidbar diese beiden Haltungen hinsichtlich des Tierleids überhaupt sind.  Die Haltung des Sohns ist, anders als die des Vaters, AMA-zertifiziert. Spannend dabei: Damit Tiere als AMA-Schweine gelten, müssen sie nicht ihr ganzes Leben in einem AMA-Betrieb gehalten worden sein. Lediglich drei Monate in einer AMA-Mast reichen dafür aus.

David Richter vom VGT: In jedem der Stallbereiche gibt es Missstände zu sehen – fehlendes Beschäftigungsmaterial im Vollspaltenbodenbereich, Gülleseen und ein bewegungsunfähiges Schwein im Teilspaltenbodenbereich. Überall liegen die Tiere auf hartem Beton ohne Einstreu.

Die Forderung des VGT bleibt bestehen: Vollspaltenböden müssen abgeschafft und eine weich eingestreute Liegefläche für alle Schweine bereitgestellt werden.

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert

06.05.2026, Wien

Amphibienwanderung Hanslteich erfolgreich abgeschlossen

VGT vermeldet sinkende Erdkrötenzahlen und betont die Wichtigkeit des Tunnelbaus

06.05.2026, Südoststeiermark

VGT zu Styriabrid: die Menschen wollen keinen Vollspaltenboden, egal ob Neu oder Alt

Zur VGT-Demo vor einer „Vorzeige-Schweinefabrik“ mit dem neuen Mindeststandard Vollspaltenboden ab 2034/2038 meinte Styriabrid, die Konsument:innen fänden das gut

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche

04.05.2026, Südoststeiermark

Einladung: VGT-Demo vor aufgedeckter Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“

Tierschützer:innen kritisieren anhand von Bildmaterial aus der Tierfabrik, dass sich am Schweineleid durch die Gesetzesnovelle nichts geändert hat