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Protest: Landeshauptmann Doskozil will das bestehende Gatterjagdverbot aufheben!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (13.10.2020)

Eisenstadt, 13.10.2020

Gatterjagd ist der jagdliche Abschuss von Rothirschen, Wildschweinen, Damhirschen, Mufflons u.a. Tieren bei Treibjagden in einem umzäunten Gelände. Die Tiere sind eingesperrt und können nicht entkommen. Sie leiden Todesängste und werden zumeist nicht tödlich getroffen, weil sie ja im Galopp flüchten.

Die Gatterjagd ist in ganz Österreich verboten. Seit Mai 2017 auch im Burgenland. Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil will dieses Verbot jetzt aufheben. Die Landesregierung hat einen Vorschlag zur Änderung des Jagdgesetzes veröffentlicht, in dem das Gatterjagdverbot ohne sachliche Begründung einfach ersatzlos gestrichen wird! Die Frist für Proteste dagegen läuft noch bis 5. November 2020!

Das Gatterjagdverbot war ein sehr mühsam erkämpfter, großer Erfolg des Tierschutzes in Österreich. Wenn wir zulassen, dass derartige Erfolge nivelliert werden, dann ist plötzlich jeder Fortschritt im Tierschutz in Gefahr. Werden morgen Legebatterien wieder erlaubt? Oder Hundekämpfe?

Das Staatsziel Tierschutz in unserer Bundesverfassung verpflichtet sowohl die Bundesregierung, als auch die Landesregierungen und die Gemeinden, Tierschutz zu fördern. Es verbietet, Tierschutz zu nivellieren und den Schutz der Tiere zu verschlechtern. Aber genau das planen Landeshauptmann Doskozil und seine Landesregierung! Dagegen müssen wir alle protestieren:

Schicken Sie Ihren Protest bitte an:

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