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Jagd in der Steiermark - Töten nur aus Spaß

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.10.2020)

Steiermark, 14.10.2020

Fasanentreibjagden illegal, aber Behörden schauen weg

Mit morgigem Tag, dem 15. Oktober, beginnt die Jagdzeit auf Fasane. Fasane dürfen in der Steiermark eigentlich nur zur Bestandesstütze in so genannten "Remisen" ausgesetzt werden. Das geschah im Juli. In zwei Problemrevieren, beide im Bezirk Leibniz, (Gemeinde Wagna und Wildon) stolpert man beinahe über die massenhaft ausgesetzten Fasane. Viel zu viele Tiere werden alljährlich ausgesetzt, um Jahr für Jahr für großen Jagdspaß zu sorgen.

David Richter vom VGT dazu: Etwa fünf Mal wurde im Herbst der vergangenen Jahre im gleichen Gebiet auf Fasane geschossen. Es ist offensichtlich, dass hier nicht überzählige Tiere abgeschossen werden, hier ist klarer Vorsatz zu erkennen. Es werden viel zu viele Tiere ausgesetzt, damit die Jagdbetreiber_innen mehr Tiere erschießen können. Das ist sinnlose Tierquälerei und illegal!

Der Bezirkshauptmannschaft Leibnitz ist die Situation bekannt, unternommen wird jedoch nichts. Einige Anzeigen von seiten der Tierschützer_innen blieben ohne Konsequenz. So bleibt zu befürchten, dass am - oder wenige Tage nach dem 15.10. - die ersten Fasane aus reiner Tötungslust erschossen werden.

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