Teilen:

Gatterjagdverbot: auch der Bgld Landesjagdverband ist gegen die Jagdgesetznovelle

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (16.11.2020)

Eisenstadt, 16.11.2020

Der Bgld Landesjagdverband sammelt sogar online und postalisch Unterschriften gegen die geplante Novelle, die auch die Aufhebung des Gatterjagdverbots enthält – wenn auch aus anderen Gründen.

Bei der Kampagne gegen die Aufhebung des Gatterjagdverbots erhält der VGT Unterstützung aus einer ungewohnten Ecke. Der Burgenländische Landesjagdverband versucht ebenfalls, die Landesregierung durch öffentlichen Druck dazu zu bringen, die Novelle des Jagdgesetzes, die die Aufhebung des Gatterjagdverbots enthält, zurück zu ziehen, wenn auch aus anderen Gründen. Die Online Petition des Verbandes haben bis dato 1047 Personen unterschrieben, davon 542 aus dem Burgenland. Dazu kommen die Unterschriften einer Petition in Papierform.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Wer will die von Doskozil geplante Jagdgesetznovelle eigentlich? Die Bauernschaft hat sich schon negativ geäußert, der Tierschutz läuft seit Wochen dagegen Sturm, der Ökologische Jagdverband fand deutliche Worte und selbst der konventionelle Landesjagdverband sammelt Unterschriften gegen das Machwerk. Es gibt keinen erkennbaren Anlass für die Novelle, und keine sachliche Begründung. Es gibt nur eine sehr große Mehrheit sowohl der betroffenen Interessensverbände, als auch der Bevölkerung, dagegen. In der Landtagssitzung am 12. November wurde das Gesetz nicht in den zuständigen Ausschuss verwiesen und kann daher heuer nicht mehr beschlossen werden. Ist das der Anfang vom Ende dieser Jagdgesetznovelle?

Die Novelle kam auch für die Jägerschaft überraschend. In einer Mitgliederaussendung stellt der Verband fest, dass er nicht in die Vorarbeiten zur Novelle eingebunden war:

[...]

[...]

Die Petition in Papierform:

[…]

Zusätzlich hat der Landesjagdverband sogar eine Online-Petition gegen die Jagdgesetznovelle gestartet, die bis dato 1047 Personen, 542 davon aus dem Burgenland, unterschrieben haben:

(Quelle: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/ruecknahme-der-jagdgesetznovelle-2020-und-einsetzen-einer-arbeitsgruppe)

28.08.2026, Bezirk St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz

19.08.2026, Hvalfjörður/Island

VGT dokumentiert Walfang in Island: 51. Finnwal getötet, Whale Watching behindert

Neben Norwegen und Japan betreibt nur mehr Island kommerziellen Walfang – eine letzte Firma mit 2 Booten darf 150 Finnwale und 168 Zwergwale pro Jahr töten

13.08.2026, Wien

VGT-Mahnwache für die verhungerten Schweine

Tierschützer:innen versammelten sich vor dem Stall, wo hunderte (womöglich mehr als 1.000) Schweine verhungerten: Die Opfer sind und bleiben die Tiere!