Teilen:

Gatterjagdverbot: VGT zeigt Mensdorff-Pouilly wegen Waldverwüstung im Jagdgatter an

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.11.2020)

Bildein/Güssing, 18.11.2020

Die SPÖ glaubt fälschlich, durch die Ankündigung, Treibjagden in Gattern auf „notwendige“ zu beschränken, Proteste gegen die Aufhebung des Gatterjagdverbots kalmieren zu können

Jagdgatter haben ausschließlich negative Konsequenzen. Ihr Betrieb ist rücksichtsloser Egoismus zum Schaden der Allgemeinheit (abgezäunter Wald), der Wildtiere (gefangen, um der Befriedigung der Tötungslust einiger weniger zu dienen) und auch der Natur. Letzteres unterstreicht der VGT mit einer Anzeige gegen Alfons Mensdorff-Pouilly wegen Waldverwüstung in seinem Jagdgatter in Bildein. Die um das hundertfache überhöhte Wilddichte im Vergleich zu natürlichen Verhältnissen führt zu einer großräumigen Zerstörung des Waldbodens, einer fehlenden Verjüngung des Waldes und zu massiven Schäden an ungeschützten Bäumen. Mit anderen Worten: die Natur im Jagdgatter ist über kurz oder lang zum Sterben verurteilt. Und das, weil die SPÖ-Landesregierung völlig ohne Anlass und ohne jede sachliche Begründung diesen wahnwitzigen Missbrauch an Natur und Tieren wieder erlauben will.

Die Anzeige im Wortlaut: Martin Balluch's Blog

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Falls Landesrat Schneemann und seine Berater:innen glauben, dass durch die Ankündigung eines Verbots von Treibjagden im Gatter die Proteste verstummen, haben sie sich getäuscht. Ja, die Treibjagd ist ein wesentlicher Grund für das Tierleid im Gatter. Aber sie wird sowieso weiter stattfinden, weil es bei 600 zu erlegenden Wildschweinen und hunderten weiteren Wildtieren pro Jahr und Gatter immer Ausnahmen geben wird. Das Problem sind die weit überhöhten Wilddichten. Sie zerstören die Natur, sie stressen die Tiere und sie sind die vorgebliche Begründung für die Abschießbelustigungen im Gatter. Die Landesregierung müsste also vorschreiben, dass die Wilddichte in den Gattern jener außerhalb der Gatter entsprechen muss. Dann allerdings wird der Gatterzaun sowieso unnötig.

08.06.2026,

Lush Prize: Internationale Verleihung zu tierfreien Forschung 2026

08.06.2026, Wien

Kinovorführung „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“

Danach diskutierten der Regisseur, Ärzte gegen Tierversuche aus Deutschland, eine Forscherin zu Alternativen von der Med Uni Innsbruck und der VGT über den Film

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!

01.06.2026, Baden

Erstes Pflanzenmilchfest in Baden macht Lust auf mehr

Am Samstag, dem 30. Mai 2026, fand am Hauptplatz in Baden bei Wien das erste Pflanzenmilchfest statt.

01.06.2026, Wien

Heute jährt sich zum 1. Mal Fehlentscheidung Regierung Schweine-Vollspaltenboden

Die echte Ablauffrist für den Vollspaltenboden bis 2040 bzw. 23 Jahre wurde abgeschafft, stattdessen ein Vollspaltenboden Neu als neuer Mindeststandard ab 2034/2038 installiert!

28.05.2026, Wien

Nachruf für den Tierrechtspionier Helmut F. Kaplan

Verfasst von DDr. Martin Balluch.