Teilen:

Israel verbietet Handel mit Pelzen – wann folgt Österreich?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.06.2021)

Wien, 10.06.2021

1998 war Österreich das erste Land, in dem Pelzfarmen endgültig verboten wurden, 2021 folgt nun ein weiterer Meilenstein, das erste landesweite Verkaufsverbot für Pelz in Israel.

Die internationale Anti-Pelz-Allianz Fur Free Alliance spricht von einem historischen Tag.

Als erstes Land weltweit will Israel den Handel mit Pelzen für Modezwecke verbieten. Nach der Ankündigung eines Pelzimportverbots ins Vereinigte Königreich und dem Verbot der Pelzfarmen in Estland ist dies der nächste Sargnagel innerhalb weniger Wochen für die Pelzindustrie.

Ausnahmen würden für Forschungs- oder Bildungszwecke sowie für bestimmte religiöse Traditionen gelten – etwa für die von einigen ultraorthodoxen Juden getragenen Fellmützen, teilte das israelische Umweltministerium mit. Das Verbot tritt in sechs Monaten in Kraft.

Der VGT fordert die österreichische Bundesregierung auf, es Irael gleich zu tun.

Es wäre sowohl ethisch geboten als auch konsequent, wenn in Österreichs ein Verkaufsverbot für das Tierqualprodukt Pelz folgen würde. Immerhin ist der Grund für das österreichische Produktionsverbot, dass Pelz bei der Produktion derartig großes Tierleid verursacht, dass es ethisch nicht tragbar wäre, in Österreich Tiere wegen nur wegen ihres Pelzes zu töten.

Sowohl die Haltung als auch die gewaltsame Tötung der Tiere sind oft barbarisch: Viel zu enge Käfige, Gruppenhaltung von Nerzen, die eigentlich Einzelgänger sind, Grausame Tötungsmethoden wie Vergasen und Stromschläge, Umweltschäden und unglaubliches Tierleid sind immer noch Alltag in der weltweiten Pelzproduktion.

Georg Prinz vom Verein Gegen Tierfabriken dazu:

Es ist doch paradox, dass man hierzulange zurecht kein Tier für Pelz töten darf, aber der Import dieser Tierqualprodukte sehr wohl erlaubt ist. Unsere Haltung ist klar: Ein Tierqualprodukt wie Pelz, dessen Produktion zu grausam ist, um in Österreich stattfinden zu dürfen, darf auch nicht den Weg in die Regale unserer Kaufhäuser finden. Das ist für ein Land mit einer langen Tierschutz-Tradition wie Österreich mehr als inkonsequent. Auch daher fordern wir ein sofortiges Verbot für Pelzimporte in Österreich und der gesamten Europäischen Union!

21.05.2026, Wien/Steiermark

VGT an Styriabrid-Obmann Kaiser: bitte lesen Sie die Verordnung zur Schweinehaltung

Josef Kaiser hatte Medien erklärt, er wüsste nicht, worauf sich der VGT beziehe; Punkt 2.1 der Anlage 5 der 1. Tierhaltungsverordnung ist eindeutig: angenehmer Liegebereich

20.05.2026, Guntersdorf/Wien

VGT gibt echte Einblicke in den Tierschutzunterricht

Unterricht des VGT beliebt wie eh und je, Rückmeldungen von Lehrpersonen und von Kindern durchwegs positiv

20.05.2026, Wien

Steiermark: FPÖ und ÖVP schmettern Grünen Antrag im Landtag gegen Vollspalten ab

Die steirische Landesregierung ist nicht einmal bereit, Tierwohlfleisch in Landesküchen oder den Umbau der Schweinebetriebe weg vom Vollspaltenboden zu fördern

19.05.2026, Steiermark

VGT erstattet 1025 Anzeigen gegen Vollspalten-Schweinefabriken in der Steiermark

Es besteht der Verdacht, dass keiner dieser Betriebe allen Schweinen einen physisch angenehmen Liegebereich bietet, wie gesetzlich seit Juli 2022 vorgeschrieben

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot