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Pferdehaltung am Marchfeldkanal: Anrainer:innen sprechen von Tierquälerei

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.06.2021)

Wien, 24.06.2021

Armes Tier muss bei 35 Grad plus „arbeiten“ und bekommt laut Augenzeugin nur von der Sonne aufgeheiztes Wasser

Diese Tage erreichen den VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN wieder Anrufe von erzürnten Tierschützer:innen am Marchfeldkanal. Seit längerem wird die Pferdehaltung einer Privatperson dort angeprangert, im Sommer wegen der Hitze, im Winter standen sie knöcheltief im Schlamm (s. Foto rechts).

Jetzt gibt es offenbar wieder Grund zur Beanstandung: den Tieren (ein Pferd und zwei Ziegen) wird laut Augenzeugin lediglich Wasser angeboten, das in einem Plastiktank bei 40 Grad in der Sonne steht. „Das ist keine Erfrischung, das Wasser kocht vermutlich bald“ schildert die tierliebe Frau verärgert.

Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN hat den mutmaßlichen Missstand unverzüglich bei der MA60 gemeldet. Diese hat versprochen, erneut Nachschau zu halten.

Nicht nur die Versorgung mit Wasser muss dringend kontrolliert werden, auch Reiten bei über 30 Grad in der prallen Sonne ist für das Tier eine Belastung und muss wirklich nicht sein, schildert VGT-Campaignerin Heidi Lacroix.

Ebenfalls unklar ist, ob die Pferde wie gesetzlich vorgeschrieben dauernd Zugang zu Futter haben oder zumindest 3 Mal täglich Raufutter erhalten.

Der VGT wird die Situation der Tiere in der Hasswellgasse weiter im Auge behalten.

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