Teilen:

Papageienhilfe braucht dringend neue Unterkunft

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.08.2021)

Wien, 24.08.2021

Die Arbeitsgemeinschaft Papageienschutz muss bis Ende des Jahres die aktuellen Räumlichkeiten verlassen und sucht dringend nach einer dauerhaften Lösung.

Die ARGE Papageienschutz kümmert sich seit 1996 um den Schutz von Papageien in freier Wildbahn und die Verbesserung von deren Haltung in Menschenobhut. Im Papageien-Schutzzentrum, das sich derzeit in Vösendorf befindet, leben ca. 180 Papageien und Sittiche in der Obhut des Vereins. Die ARGE hat sich mit den Jahren zu einer internationalen Anlaufstelle für Fragen zur artgerechten Haltung exotischer Vögel entwickelt und erhielt 2010 den Österreichischen Tierschutzpreis für ihre Verdienste. Sie ist ein gemeinnütziger, spendenbasierter Verein, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist.

Wonach wird gesucht?

Um die wichtige Arbeit im Papageienschutz fortführen zu können, sucht die ARGE jetzt nach einem neuen Standort für das Papageien-Schutzzentrum. Da Papageien exotische Vögel sind und daher spezielle Anforderungen an ihre Umgebung haben, muss der neue Standort einigen Ansprüchen genügen:

Einzellage: Durch die vielen Papageien entsteht eine entsprechende Lärmbelastung der Umgebung. Daher wäre es wichtig, eine Einzellage zu finden, wo möglichst keine Nachbar:innen belästigt werden.

Größe: Innen- und Außenbereich mit jeweils mindestens 300 Quadratmetern.

Ausstattung: Das Gebäude sollte isoliert und beheizbar sein.

Miete: Für den Kauf eines Objekts steht derzeit nicht genügend Geld zur Verfügung. Der Mietvertrag sollte allerdings länger als drei Jahre laufen, da aufwendige und teure Umbauten notwendig sind.

Lage: Ideal wäre ein Objekt, das nicht weiter als eine Autostunde von Wien entfernt ist, damit das bestehende Personal auch weiterhin mit den Tieren arbeiten kann. Falls dies nicht möglich ist, wäre eine Lage weiter im Süden mit wärmerem Klima gut für die exotischen Vögel.

Kooperationspartner:innen: Neben einer neuen Unterkunft wird auch dringend nach Kooperationspartner:innen gesucht, die eine größere Anzahl an Papageien auf Zeit aufnehmen und mit der Unterstützung der ARGE Papageienschutz pflegen.

Bitte melden

Falls jemandem ein geeigneter Standort oder ein:e mögliche:r Kooperationspartner:in bekannt ist, bitte dringend unter office@papageienschutz.org, oder telefonisch unter 0676-499 05 06 melden. Die ARGE Papageienschutz ist für jeden Hinweis dankbar, auch wenn nicht alle oben genannten Kriterien zutreffen.

07.10.2026, Wien

VGT-Aktion: Tintenfische schützen, nicht essen

Morgen ist Welt-Oktopus-Tag. Brutale Methoden beim Fang sind weithin unbekannt

06.10.2026, Wien

Handelsgericht urteilt in SPAR-Klage gegen VGT: SLAPP weitgehend bekräftigt

Richterin bestätigt OGH-Urteil und 6 Verbote der EV zu Schweine-Vollspalten, verbietet dem VGT aber zusätzlich, wissenschaftliche Studien zu Mortalität und Tierwohl-Preisen zu zitieren

06.10.2026, Wien

Welt-Oktopus-Tag: VGT-Aktion am Stephansplatz

Tierschutz-Aktion in Wien soll tierquälerische Aspekte bei der Fischerei von Tintenfischen in den Fokus rücken

05.10.2026, Wien/Neutillmitisch(Stmk.)

VGT kritisiert Greenwashing bei Insekten-Hundefutter

Neue Studie stellt Umweltvorteile von Insektenprotein in Frage

01.10.2026, Wien

VGT vor dem Landwirtschaftsministerium: nicht vergessen, Schweine brauchen Stroh

Jahr 2026 neigt sich dem Ende zu: laut Tierschutzgesetz MUSS 2027 ein neuer Mindeststandard in der Schweinehaltung festgelegt werden!

29.09.2026, Wien

Freudentag für Kröten: Baubeginn Amphibienschutztunnel Hanslteich

1. Bauphase eingeleitet: VGT erfreut über rasche Durchführung

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen