Teilen:

Schweine-Vollspaltenboden: VGT konfrontiert Landwirtschaftsministerin Köstinger

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.08.2021)

Ennsdorf, 25.08.2021

Ministerin nahm heute in Ennsdorf, NÖ, unter lauter Beschallung durch Tierschutzproteste Spatenstich für neue Ölpresse vor

Warum muss ich Sie eigentlich, tönte es von VGT-Obmann Martin Balluch durch einen Lautsprecher an Landwirtschaftsministerin Köstinger gewandt, aus 100m Entfernung anschreien? Warum können wir nicht an einem Tisch zusammen sitzen und gemeinsam eine Lösung für die Millionen Schweine erarbeiten, die auf Vollspaltenboden ohne Stroheinstreu leiden? Wäre das nicht viel vernünftiger? Wäre das nicht der normale Vorgang in einer Demokratie, dass die Regierung mit der Branche und der Zivilgesellschaft diskutiert? Gerne hätten die Tierschützer:innen die Landwirtschaftsministerin persönlich gefragt, warum sie nicht auf die 96 % Mehrheit in der Bevölkerung hört, die wollen, dass Schweine Stroh bekommen. Gerne hätten sie gefragt, warum nicht die Landwirtschaft und der Tierschutz gemeinsam auf Basis eines gesetzlichen Verbots des Vollspaltenbodens sowohl die Supermärkte, als auch die Konsument:innen und die verarbeitende Industrie, für ein teureres aber besseres Schweinefleisch aus viel besserer Haltung gewinnen? Doch Köstinger steckte wieder einmal einfach den Kopf in den Sand. Keine Reaktion, ist ihre Strategie. Aussitzen. Doch ob das angesichts der bevorstehenden Landtagswahl in OÖ der richtige Weg ist, bleibt dahingestellt. Der VGT erklärt jedenfalls öffentlich, diese Thematik breit unter das Wahlvolk bringen zu wollen. „Die ÖVP verweigert den Schweinen Stroh“ ist die Botschaft, die jeder Mensch kennen sollte, der am 26. September in OÖ wählen wird.

VGT-Obmann Martin Balluch weiter: Seit 1994 fordern wir ein Ende des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung. Jetzt ist genügend Zeit vergangen. Wir werden nicht mehr weggehen. Beim nächsten Auftritt der Ministerin, bei der nächsten ÖVP-Wahlveranstaltung, werden wir wieder dabei sein und unsere Botschaft verbreiten. In diesem Sinne – auf Wiedersehen, Frau Ministerin. Bis zu Ihrem nächsten öffentlichen Auftritt.

Pressefotos honorarfrei (Copyright: VGT.at)

04.05.2026, Österreich

Schluss mit Vollspalten-Schweinefleisch bei SPAR

Für ein Ende des Verkaufs von Vollspaltenboden-Schweinefleisch bei SPAR

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.