Teilen:

VGT-Aktion: für Mitgefühl mit Schweinen Ministerin Köstinger ein Herz transplantiert

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (31.03.2022)

Wien, 31.03.2022

Alles wartet auf die Reform der Verordnung zur Schweinehaltung, die endlich den Vollspaltenboden verbietet und verpflichtende Stroheinstreu einführt.

Was braucht es noch alles? Wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass die Schweine auf Vollspaltenboden leiden. Die Alternative, wie Weidehaltung mit Tiefstroh für nur 20 % Mehraufwand ohne Investitionskosten, ist etabliert. 96 % der Menschen im Land wollen Stroh für Schweine. Und selbst der Verfassungsgerichtshof ist jetzt mit der Frage befasst, ob der Vollspaltenboden überhaupt legal ist. Allein, ÖVP-Landwirtschaftsministerin Köstinger hat es noch immer nicht geschafft, ihren Kopf aus dem Sand zu ziehen und Mitgefühl mit den Schweinen zu zeigen. Offenbar fehlt es ihr an Herz.

Deshalb hat der VGT heute in einer Straßenaktion der Ministerin Köstinger ein Herz einpflanzen lassen. Tierschützer:innen als Ärzt:innen und medizinisches Personal übernahmen diese Operation am Stephansplatz in Wien. Die Hoffnung lebt, dass die Landwirtschaftsministerin jetzt nicht mehr den Forderungen der profitorientierten Schweineindustrie, sondern endlich den Bedürfnissen der wahren Opfer der industrialisierten Landwirtschaft, den Mastschweinen auf Vollspaltenboden ohne Stroheinstreu, ihre Aufmerksamkeit zuwendet.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Seit 3 Jahren ziert sich die Ministerin, Stellung zu beziehen. Seit 3 Jahren läuft sie in einer für eine Ministerin unwürdigen Manier den Tierschützer:innen davon und lässt deren Proteste von der Polizei behindern. Seit 3 Jahren zeigt sie keinerlei Fähigkeit zur Empathie gegenüber den Schweinen. Soll es wirklich soweit kommen müssen, dass ihr der Verfassungsgerichtshof mitteilt, dass ihre Verordnung zur Schweinehaltung rechtswidrig ist? Kann es wirklich so schwer sein, da selbst darauf zu kommen und die Schweine endlich vor dem Vollspaltenboden zu schützen und verpflichtende Stroheinstreu vorzuschreiben?

Pressefotos honorarfrei (Copyright: VGT.at)

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden