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Was fordert das neue Volksbegehren für ein Bundes-Jagdgesetz?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.06.2023)

Wien, 06.06.2023

Unterstützer:innen des Volksbegehrens fordern ebenso konkrete wie realistische Verbesserungen durch ein national einheitliches Jagdgesetz.

Der offiziell eingereichte Text lautet:

Für ein Bundes-Jagdgesetz

Die Jagd muss den gesamtgesellschaftlichen Interessen dienen und ökologisch-tierschutzgerecht erfolgen. Dem wird die in neun Landesgesetzen unterschiedlich geregelte Jagd nicht gerecht. Die Landesgesetze erlauben z.B.: tierquälerische Jagdmethoden, Bejagung seltener Arten, Abschuss von Elterntieren mit Kindern oder Tötung von Hunden und Katzen. Der Bundes(verfassungs)gesetzgeber möge daher ein Bundes-Jagdgesetz erlassen, das die Einhaltung der im Beiblatt dargelegten Grundsätze sicherstellt.

Zusätzlich gibt es ein Beiblatt mit konkreten Punkten, die das neue Bundes-Jagdgesetz berücksichtigen muss. Diese umfassen:

  • 7 Punkte zum Tierschutz, darunter ein Verbot, Tiere zur Jagd auszusetzen, Jagdhunde an lebenden Tieren zu dressieren und Hunde und Katzen abzuschießen.
  • 4 Punkte zur Berücksichtigung der Ökologie, betreffend die jagdbaren Tierarten und Verbote des Abschusses gefährdeter Tierarten, der Mast von Trophäenträgern und der Verwendung von Bleimunition.
  • 2 Punkte zur Abschaffung der verpflichtenden Trophäenschau und zur effektiven Verfolgung von Wildtierkriminalität

Sie können den vollständigen offiziellen Text als PDF-Datei auf der Webseite des Innenministeriums einsehen.

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