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Mittelalterliche Tradition auf Kosten der Tiere!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26.07.2023)

Menningen/DE, 26.07.2023

Jedes Jahr veranstaltet die Stadt Memmingen (DE) den sogenannten Fischertag. Eine vermeintliche Tradition, die bis zurück ins 16. Jahrhundert führt.

Ziel ist es, innerhalb von 30 Minuten die größte Forelle aus dem Stadtbach zu fischen.

Dazu sprangen dieses Jahr mit viel Lärm und Geschrei 1180 Teilnehmer:innen ins schlammige Wasser, um sich auf die Fische zu stürzen, sie aufzuscheuchen und mit einem Kescher zu fangen. Das Ganze wurde begleitet von tausenden Schaulustigen und lautem Gegröle. Es wurden auch Zettel mit Fischersprüchen und -liedern verteilt, so hatte dieser Event noch mehr Volksfestcharakter. Jene Person, die den größten Fisch herausholt, die sogenannte Königsforelle, wird als Fischerkönig gekrönt. Die größten gefangenen Fische, wurden auf der Bühne in einem Becken präsentiert und vor den Zuschauer:innen gewogen. Dieses Jahr war es eine 2270 Gramm schwere Forelle.

Zum Schluss wurde der Fischerkönig im Rahmen einer Zeremonie bejubelt und prämiert – der oder die alte Fischerkönig:in wurde verabschiedet.

Seit Jahren protestieren die Organisationen PETA e. V. und ANIMALS UNITED e. V. gegen diese Veranstaltung und machen auf das Tierleid aufmerksam. Bisher wurden zahlreiche Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt. In diesem Jahr, Samstag 22. Juli 2023, unterstützte auch der VGT die Tierschützer:innen vor Ort.

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