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Vierter internationaler Ethikpreis für VGT-Obmann DDr. Martin Balluch

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.08.2023)

Wien, 14.08.2023

Nach dem Myschkinpreis 2012, dem „Torch Bearer Award“ des World Harmony Run 2016 und dem Peter-Singer-Preis 2023 nun auch den Ching Hai Shining World Compassion Award.

Internationale Ethikpreise gibt es nicht viele. Man verleiht lieber Preise für technischen Fortschritt oder wissenschaftliche Erfolge, die letztlich in technische Fortschritte umgemünzt werden können. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Arbeit des VGT als Tierschutzverein international in Person seines Obmanns DDr. Martin Balluch durch die Verleihung von nunmehr 4 Ethikpreisen Anerkennung erfährt. Dieses Wochenende wurde ihm der „Shining World Compassion Award“ von der Ching Hai Association aus Taiwan verliehen, davor heuer bereits am 1. Juli der mit € 10.000 dotierte Peter-Singer-Preis für Strategien zur Tierleidminimierung in Berlin. 2016 erhielt Martin Balluch den Torch Bearer Award des World Harmony Run von Sri Chimnoy. Gewinner dieses Preises waren u.a. Carl Lewis, 9 facher Olympischer Goldmedaillengewinner in der Leichtathletik aus den USA, und Dr. Danilo Türk, Präsident von Slowenien. Bereits 2012 war Martin Balluch der mit € 50.000 dotierte Myschkinpreis für Ethical Work in Progress im mit 700 Personen bis zum letzten Platz gefüllten Theatre de l‘Odeon in Paris überreicht worden.

Der Preisträger DDr. Martin Balluch dazu: Die politische Elite in Österreich sieht in uns vom VGT mehrheitlich nur einen Schädling des Status Quo, der bekämpft werden muss, wie in der Tierschutzcausa 2008-2011 zum Ausdruck kam. Die Schulen wurden vor uns gewarnt, wir erhielten Demoverbote, es gab Hausdurchsuchungen und zahlreiche Anklagen. Auch die Steuerabschreibung von Spenden für den Tierschutz wurde explizit deshalb nicht eingeführt, wie der damalige Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) wörtlich gesagt hatte, um zu verhindern, dass Vereine wie der VGT auch noch staatlich gefördert würden. Dabei verpflichtet die Staatszielbestimmung Tierschutz den Staat eigentlich genau dazu. International dagegen anerkennt man unsere Arbeit sehr wohl. Jetzt habe ich den bereits vierten internationalen Ethikpreis erhalten. Das spricht Bände. Es wird Zeit, dass man auch in Österreich unter den Verantwortlichen für Politik, Handel und Tierproduktion die Arbeit des VGT anerkennt, fördert und uns in die Entscheidungsfindungen einbezieht. Das wäre die Reaktion einer demokratiepolitisch reifen Elite. Ob es die hierzulande gibt, wird die Zukunft zeigen.

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