Teilen:

VGT zu Besuch bei Tierrechtskonferenzen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.09.2023)

Europa, 18.09.2023

Auch in diesem Jahr waren Tierschützer:innen aus Österreich bei Tierrechtskonferenzen im Ausland zu Besuch, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Von 17. bis 20. August fand die Conference on Animal Rights in Europe (CARE) in Warschau statt, von 7. bis 10. September wurde die Internationale Animal Rights Conference (IARC) in der Stadt Esch-sur-Alzette in Luxemburg veranstaltet. Bei beiden Konferenzen waren österreichische Tierschützer:innen mit dabei, um zu networken, Neues zu lernen, Kontakte zu knüpfen und alte Bekanntschaften zu pflegen.

Internationale Zusammenarbeit im Tierschutz

Internationale Zusammenarbeit ist gerade im Bereich des Tierschutzes oft sehr wichtig. Insbesondere innerhalb der EU gibt es bereits zahlreiche Bespiele dafür. So hat der VGT bei Europäischen Bürger:innen-Initiativen wie End The Cage Age, Save Cruelty-Free Cosmetics oder Fur Free Europe mitgewirkt und dabei eng mit anderen Organisationen aus Europa zusammengearbeitet. Als erstes Land mit einem Pelzfarmverbot dient Österreich international als Vorbild und der VGT gibt gerne Erfahrungen weiter, damit Erfolge wie dieser auch in anderen Ländern erreicht werden können.

Conference on Animal Rights in Europe (CARE)

Die CARE Konferenz wird von Anima International organisiert und will Aktivist:innen aus ganz Europa, insbesondere Osteuropa, wo die Tierrechtsbewegung noch vergleichsweise jung ist, zusammenbringen und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Dies äußert sich unter anderem in der Auswahl der Vorträge, die oft Themen wie Kampagnenstrategien, Fundraising oder Recruiting umfassen - alles wichtige Grundlagen für den erfolgreichen Aufbau von neuen Organisationen. Außerdem liegt ein großer Fokus der CARE auf Networking – im Rahmen der Konferenz gab es mehr als einmal die Möglichkeit von Speed Meetings, Räume konnten für Vernetzungstreffen extra gebucht, Einzelgespräche über eine App verabredet werden und im Anschluss an jeden Tag gab es eine Afterparty, bei der man ganz informell plaudern konnte. So konnten wichtige Kontakte geknüpft und gepflegt sowie Erfahrungen ausgetauscht werden. Nicht selten trifft man auf diesem Wege Menschen, mit denen man vielleicht schon online zusammengearbeitet hat, erfährt von neuen Initiativen, bei welchen man mitwirken kann oder lernt ganz neue Organisationen kennen, mit denen eine Zusammenarbeit in der Zukunft wichtig sein kann.

International Animal Rights Conference (IARC)

Auch bei der internationalen Konferenz in Luxemburg war eine große Gruppe österreichischer Aktivist:innen dabei. Die IARC wird von Aktivist:innen aus Deutschland und Luxemburg organisiert und findet in der Kulturfabrik in Esch-sur-Alzette statt, einem ehemaligen Schlachthof, welcher der Veranstaltung einen ganz besonderen Flair verleiht. Im Gegensatz zur CARE dient die IARC eher der Vernetzung von Aktivist:innen, als von Angestellten in Organisationen. Die Vorträge sind weniger auf meist bezahlte Jobs wie Fundraising oder Kampagnenstrategien bezogen, sondern drehen sich stark um Aktivismus, Storytelling oder Kommunikation. Ein Schwerpunkt liegt zum Beispiel in Themen rund um Resilienz und darin, Updates über die Lage von Tierrechten in anderen Ländern zu erhalten. Die IARC ist daher auch etwas interessanter für Aktivist:innen, die nicht fest für Organisationen arbeiten, sondern sich freiwillig engagieren. Auch in Luxemburg wird ein großes Augenmerk auf die Vernetzung gelegt. Es gibt am Veranstaltungsort viele Bereiche zum Zusammensitzen und Plaudern und jeden Abend gibt es gemeinsame Aktivitäten (z.B. Karaoke, Open Mic), bei denen man informell plaudern und Spaß haben kann.

Kommende Konferenzen

Die Teilnahme an einer Tierrechtskonferenz ist also für Angestellte und freiwillig aktive Tierrechtsaktivist:innen sehr bereichernd. Wer nun Lust bekommen hat, kann sich die Daten der beiden oben genannten Konferenzen für 2024 bereits vormerken: Die Internationale Animal Rights Conference (IARC) findet immer am ersten September-Wochenende statt und wird 2024  von 5. bis 8. September in Luxemburg abgehalten. Die Conference on Animal Rights in Europe (CARE) findet 2024 etwas später statt, nämlich am Wochenende nach der IARC, von 12. bis 15 September in Warschau. Teilnehmenden mit längeren Anreisen, z.B. aus den USA, ist es dadurch möglich, einfacher an beiden Konferenzen teilzunehmen. Auch in Österreich findet ca. alle 3 Jahre ein Tierrechtskongress statt. Der nächste Österreichische Tierrechtskongress wird voraussichtlich 2025 in Wien abgehalten!

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert

06.05.2026, Wien

Amphibienwanderung Hanslteich erfolgreich abgeschlossen

VGT vermeldet sinkende Erdkrötenzahlen und betont die Wichtigkeit des Tunnelbaus

06.05.2026, Südoststeiermark

VGT zu Styriabrid: die Menschen wollen keinen Vollspaltenboden, egal ob Neu oder Alt

Zur VGT-Demo vor einer „Vorzeige-Schweinefabrik“ mit dem neuen Mindeststandard Vollspaltenboden ab 2034/2038 meinte Styriabrid, die Konsument:innen fänden das gut

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche