Teilen:

Lesung des Buchs „Im Untergrund“ von VGT-Obmann Martin Balluch in Bozen, Südtirol

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.10.2023)

Bozen, 17.10.2023

Von der Offenen Tierrechtsgruppe Bozen organisiert, wurde mit Geräuschen ähnlich verschiedener Tierstimmen und einer Vorstellung der Hintergründe, von Luis Benedikter aus dem Buch gelesen.

Im Untergrund ist ein Tierrechtsroman nach wahren Begebenheiten. Die Offene Tierrechtsgruppe Bozen lud den Autor, VGT-Obmann Martin Balluch, nach Bozen, um diese wahren Begebenheiten zu diskutieren und zu beleuchten. Tatsächlich war England in den 1980er und 1990er Jahren – und davon handelt das Buch – im Tierschutz anderen Ländern weit voraus, seit 1964 schon gab es viel Aktivismus und eine intellektuelle, akademische Aufarbeitung des Mensch-Tier Verhältnisses. Da hinein platzte der Protagonist des Buches, ein Wissenschafter aus Österreich, und tauchte immer tiefer in die Problematik ein. Davon wurde am 14. Oktober 2023 in einem Kaffee namens Ahoi in Bozen gesprochen. Dazwischen Klänge von Tierstimmen mithilfe zahlreicher Instrumente. Und Luis Benedikter las ein ganzes Kapitel aus dem Buch, nämlich wie der Protagonist die Tierversuche von Wilhelm Feldberg in London aufdeckte. Autor Martin Balluch hat danach noch lange mit den Besucher:innen der Veranstaltung diskutiert.

Auch in Bozen ist man zunehmend an Tierschutz interessiert. Momentan ist die Problematik mit dem Wolf und dem Bär zwar im Vordergrund und i.A. hält man hier die Tierhaltung der Provinz für tiergerecht, dennoch konsumiert man natürlich Massentierhaltungsfleisch aus verschiedenen Ländern. Aktuell sind die Kälbertransporte aus Österreich über Bozen in grauenhafte Massentierhaltungen mit Vollspaltenboden in Norditalien und die Todestransporte von 4 Wochen alten Kälbern aus Nordtirol zu Schlachthöfen nach Süditalien Thema. Und der berühmte Südtiroler Speck, so stellt sich heraus, stammt von 3,5 Millionen Schweinen vornehmlich aus Osteuropa, wo sie ebenfalls in den schrecklichsten Massentierhaltungen mit Vollspaltenboden vor sich hin vegetieren müssen. Überall in Europa gibt es im Grunde genommen dieselben Tierschutzthemen.

Vielen Dank an die Tierschützer:innen aus Bozen, die diese Veranstaltung organisiert und den VGT-Obmann so gastfreundlich aufgenommen haben!

09.10.2026, Wien

Urteil im SPAR-SLAPP gegen den VGT beweist: Vollspaltenboden ist Tierquälerei

Zusätzlich hat die Richterin mit Bezug zum OGH zahlreiche Klagspunkte von SPAR zurückgewiesen und dadurch die Klage als SLAPP entlarvt

08.10.2026, Wien

Der Schweine-Vollspaltenboden muss weg: VGT-Demos bei Parteizentralen in Wien

Mit Zitat aus dem Tierschutzgesetz, nach dem jetzt ein neuer Mindeststandard in der Schweinehaltung beschlossen werden muss, erinnert der VGT die Regierung an ihre Verantwortung

07.10.2026, Wien

VGT-Aktion: Tintenfische schützen, nicht essen

Morgen ist Welt-Oktopus-Tag. Brutale Methoden beim Fang sind weithin unbekannt

06.10.2026, Wien

Handelsgericht urteilt in SPAR-Klage gegen VGT: SLAPP weitgehend bekräftigt

Richterin bestätigt OGH-Urteil und 6 Verbote der EV zu Schweine-Vollspalten, verbietet dem VGT aber zusätzlich, wissenschaftliche Studien zu Mortalität und Tierwohl-Preisen zu zitieren

06.10.2026, Wien

Welt-Oktopus-Tag: VGT-Aktion am Stephansplatz

Tierschutz-Aktion in Wien soll tierquälerische Aspekte bei der Fischerei von Tintenfischen in den Fokus rücken

06.10.2026, Wien

Tierschutzlauf 2026 stellt Rekorde auf

Am Sonntag, 4. Oktober 2026 – dem Welttierschutztag – fand der 15. Tierschutzlauf auf der Prater Hauptallee statt. Bei bestem Wetter wurde ein neuer Besucher:innen- und Teilnehmer:innenrekord aufgestellt.

05.10.2026, Wien/Neutillmitisch(Stmk.)

VGT kritisiert Greenwashing bei Insekten-Hundefutter

Neue Studie stellt Umweltvorteile von Insektenprotein in Frage

01.10.2026, Wien

VGT vor dem Landwirtschaftsministerium: nicht vergessen, Schweine brauchen Stroh

Jahr 2026 neigt sich dem Ende zu: laut Tierschutzgesetz MUSS 2027 ein neuer Mindeststandard in der Schweinehaltung festgelegt werden!