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Erneut Botschaften gegen den Rinder-Vollspaltenboden auf Assisi-Denkmal

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.11.2023)

Wien, 30.11.2023

Der Schutzpatron der Tiere, diesmal am Minoritenplatz in Wien, schwingt einen Vorschlaghammer gegen den Vollspaltenboden und fordert seine Abschaffung.

Es gibt einige Denkmäler von Franz von Assisi in Österreich und etliche auch in Wien. Der Schutzheilige der Tiere, dem der Welttierschutztag am 4. Oktober gewidmet ist, scheint hierzulande beliebt zu sein. Hatte sich kürzlich sein Denkmal im Lainzer Tiergarten in einen Protest gegen den Vollspaltenboden bei Mastrindern verwandelt, so ist heute früh diesmal sein Denkmal am Minoritenplatz mitten im Machtzentrum der Republik dran. Der Vorschlaghammer dient dem Zertrümmern des Vollspaltenbodens im Heiligen Zorn. Ein berechtigtes Anliegen. Dazu hielt das Denkmal zwei Plakate in der Hand: Vollspaltenboden abschaffen! und Tierquälerei beenden!. Wer, wenn nicht der Schutzpatron der Tiere, sollte sich mit dieser Forderung einverstanden erklären!

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Während die katholische Kirche bei Hubertusmessen erschossene Hirsche weiht und dabei die Legende des Heiligen Hubertus ins Gegenteil verkehrt, hat man den Schutzpatron der Tiere offenbar vergessen. Das kann aber nicht im Sinn des realen Franz von Assisi gewesen sein, der mit Vögeln gesprochen haben will und sogar einen wilden Wolf auf friedliche Weise von Nutztierrissen abhielt. Umso nachvollziehbarer, wenn jetzt die Denkmäler, die es von ihm gibt, zu Protesten gegen den tierquälerischen Vollspaltenboden umgewandelt werden. Selbst Landwirtschaftsminister Totschnig meint, dass kein Weg daran vorbei führt, diese Haltungsform abzuschaffen. Na dann!

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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