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VGT an Stadträtin Schiester: Taubenhaus JETZT!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (22.01.2024)

Salzburg, 22.01.2024

Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN fordert die sofortige Umsetzung des längst versprochenen Taubenhauses in der Stadt Salzburg

Schluss mit den Ausreden - die Parteien sind sich einig, dass ein Taubenhaus die einzige Lösung für die Tauben in Salzburg ist. Doch die zuständige Baustadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) vertröstet Tierschützer:innen auf einen eventuellen Taubenschlag beim Salzburger Bahnhof in erst zwei Jahren.

Am vergangenen Freitag, 19.1.2024, demonstrierten Tierschützer:innen des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN und der ARGE Stadttauben Salzburg vor dem Schloss Mirabell, um die Politik an die lange versprochene Lösung der Taubensituation in Form eines Taubenschhauses zu erinnern. Die Salzburger Parteien (SPÖ, ÖVP, FPÖ, KPÖ, Bürgerliste) sind sich laut eigenen Angaben einig, dass in der Stadt Salzburg ein Taubenhaus eingerichtet werden muss.

Doch die zuständige Baustadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) scheint wenig Interesse an einer raschen Umsetzung zu haben – obwohl sie Vertreter:innen des VGT letztes Jahr in einem Gespräch versprochen hatte, noch vor der Wahl im März 2024 ein betreutes und artgerechtes Taubenhaus für die Salzburger Stadttauben zu finden. Nun meint sie, es wäre angedacht, vielleicht in ein bis zwei Jahren einen Taubenschlag im neuen Landesdienstleistungszentrum beim Bahnhof, das gerade gebaut wird, miteinzuplanen. Dies wäre zwar eine späte Lösung für die Taubenpopulation im Bereich Bahnhof (vorausgesetzt, der Bau des Taubenschlags am Bahnhof würde sich in ein paar Jahren nicht nur als leeres Versprechen herausstellen), nicht aber für alle anderen Tauben in der Altstadt, in Lehen und in den anderen Stadtteilen.

Nach der Absage für einen Taubenschlag im alten Rathaus aus Denkmalschutzgründen hat das Bundesdenkmalamt dem Magistrat mehrere mögliche Örtlichkeiten vorgeschlagen, die aus denkmalpflegerischer Sicht für einen Taubenschlag geeignet wären. Ob diese geprüft wurden, ist dem VGT nicht bekannt. 

Georg Prinz vom VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN dazu: Es ist ärgerlich, dass Frau Schiester die Verantwortung von sich weist und den Ball weiter an die ÖVP und Bürgermeister Preuner spielt. Und das, obwohl die Grünen ihrem eigenen Selbstverständnis nach eine  Tierschutzpartei sind. Frau Schiester hätte nun die Gelegenheit, wirklich etwas für tausende Tiere zu verbessern, doch scheint sie die Wähler:innen lieber auf eine ungewisse Zukunft vertrösten zu wollen. Da sie für das Amt als Bürgermeisterin kandidiert, ist jetzt der ideale Zeiptunkt dafür, zu zeigen, dass sie sich tatsächlich für die Anliegen der Menschen und das Wohl der Tiere interessiert. Die vom Bundesdenkmalamt vorgeschlagenen alternativen Aufstellungsorte müssen augenblicklich in Betracht gezogen werden. Wir appellieren an Baustadträtin Schiester, sofort mit der Prüfung der geeigneten Orte für die betreuten Taubenschläge in der Altstadt, in Lehen und am Salzburger Hauptbahnhof zu beginnen und dort noch vor der Wahl im März Taubenschläge umzusetzen. Der VGT fordert Schutz für sämtliche Stadttauben in allen Stadtteilen.

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