Teilen:

Vollspaltenboden-Protest: 5 m Riesenschwein „Grunzi“ in Villach und Klagenfurt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.05.2024)

Klagenfurt, 10.05.2024

Mit zunehmender Ungeduld wartet die tierschutzaffine Bevölkerung auf Entscheidung der ÖVP, endlich für ein echtes Ende des Vollspaltenbodens mit verpflichtender Stroheinstreu zu sorgen.

Die letzte Chance die vom Verfassungsgerichtshof im Tierschutzgesetz beanstandeten Bestimmungen zum Verbot des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung zu korrigieren, wäre der Ministerrat am 12. Juni, damit die Reform am 16. Juni durch den Ausschuss und am 7. Juli durchs Parlament ginge. Da bleibt jetzt gerade noch 1 Monat Zeit, um eine verpflichtende Stroheinstreu in angemessener Übergangsfrist festzulegen. Doch bisher reagiert die ÖVP, die einen derartigen Beschluss blockiert, überhaupt nicht.

Deswegen besucht das 5 m große Riesenschwein Grunzi heute Villach am Nikolaiplatz und morgen Klagenfurt am Heiligengeistplatz. Bei diesen Events werden die Passant:innen über das unermessliche Tierleid auf Vollspaltenboden informiert. 92 % der Menschen wollen Stroh für alle Nutztiere, insbesondere die Schweine, die aber in Österreich zu 90 % ohne Stroh auskommen müssen. Der VGT fordert die ÖVP auf, endlich auf die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung zu hören und das Leid auf Vollspaltenboden zu beenden.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Die Regierung ist offenbar uneins darüber, was die Alternative zum bisherigen Vollspaltenboden sein soll. Während Tierschutzminister Rauch der Grünen eindeutig fordert, dass Schweine Stroh bekommen müssen, will die ÖVP offenbar den Vollspaltenboden beibehalten, ihn nur ein bisschen strukturieren. Doch Vollspaltenboden ist Vollspaltenboden. Wir brauchen jetzt und hier eine nachhaltige Lösung mit Stroh!

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

19.08.2026, Hvalfjörður/Island

VGT dokumentiert Walfang in Island: 51. Finnwal getötet, Whale Watching behindert

Neben Norwegen und Japan betreibt nur mehr Island kommerziellen Walfang – eine letzte Firma mit 2 Booten darf 150 Finnwale und 168 Zwergwale pro Jahr töten

13.08.2026, Wien

VGT-Mahnwache für die verhungerten Schweine

Tierschützer:innen versammelten sich vor dem Stall, wo hunderte (womöglich mehr als 1.000) Schweine verhungerten: Die Opfer sind und bleiben die Tiere!

13.08.2026, Wien

PDRN – Die Anti-Aging Kosmetik aus Lachssperma

Immer neue Kosmetik-Trends überschwemmen den Markt, nicht zuletzt durch künstlich herbeigeführte Hypes auf Social Media. Darin finden sich auch immer wieder Inhaltsstoffe, die einen tierquälerischen Ursprung haben. Einen besonders gehypten Trend wollen wir uns in diesem Artikel näher ansehen.

12.08.2026, Wien

Einladung: Mahnwache für die verhungerten Schweine (NÖ)

Gedenken an die mehr als 400 Schweine, die in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten vorgefunden wurden

12.08.2026, Wien

Stellenausschreibung: Mitarbeiter:in im Bereich Marketing

Stelle frei beim VGT

11.08.2026, Wien

Hunderte verhungerte Schweine womöglich monatelang ohne Futter

Im Fall der mehr als 400 toten Schweine, die in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten vorgefunden wurden, zeichnet sich ein immer grausameres Bild der Tierquälerei

10.08.2026, Wien

Tierschutzprobleme bei Fischzucht in Kreislaufanlagen (RAS) - Teil 2

Bericht von Compassion in World Farming kritisiert RAS-Technologie in der Fischzucht.

07.08.2026, Tirol

Tierschutzwissen kreativ vermitteln: VGT-Ferienworkshops in Tirol

Auch in diesem Sommer bietet der VGT in Tirol wieder zahlreiche Ferien-Workshops an. So bekommen Kinder auch in den Sommerferien die Möglichkeit, sich mit Tierschutzthemen zu beschäftigen.