Teilen:

Aktiv gegen die Verschärfung des § 278ff

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.06.2010)

Wien, 18.06.2010

Auch diese Woche stellten sich AktivistInnen wieder auf die Straße und protestierten gegen den Tierschutzprozess, der seit 4 Monaten läuft (!) und bei dem immer noch kein Ende in Sicht ist!

Auch diese Woche stellten sich AktivistInnen wieder auf die Straße und protestierten gegen den Tierschutzprozess, der seit 4 Monaten läuft (!) und bei dem immer noch kein Ende in Sicht ist!

Vor dem Parlament, bei der Universität in Wien und auch auf einer Brücke über der A22 wurden Transparente entrollt und Flyer verteilt, um dadurch die Menschen auf diesen Justizskandal aufmerksam zu machen. Auf www.tierschutzprozess.at können alle Protokolle direkt vom Gerichtssaal nachgelesen werden.

Ein erster Etappensieg konnte bereits errungen werden: Parlamentsbeschluss zu neuem Terrorismuspräventionsgesetz verschoben

Die scharfe Kritik von allen Ecken des Landes hat Wirkung gezeigt: am 17. Juni wurde bekannt gegeben, dass das neue Terrorismuspräventionsgesetz, das bereits den Ministerrat passiert hatte, doch nicht am 1. Juli beschlossen wird. Die Entscheidung wurde in den Herbst verschoben und es solle noch Präzisierungen und Nachbesserungen geben. SPÖ-Justizsprecher Dr. Jarolim gab bekannt, dass er sich eine Änderung von §278a wegen des laufenden Tierschutzprozesses wünsche. Wenn ein Gesetz anders angewandt werde, als das vom Gesetzgeber gewünscht gewesen sei, dann müsse dieser eingreifen. Die SPÖ wünsche sich eine Form von §278a, in der dessen Anwendung auf gesellschaftlich anerkannte Ziele wie Tierschutz von vornherein ausgeschlossen wird.

Kundgebungen und Termine nächste Woche:

    • Montag, 21.Juni von 16-19Uhr, 1010 Wien, Hauptuni (Dr.-Karl-Lueger-Ring/Schottengasse)
    • Donnerstag, 24. Juni von 16-19Uhr, 1010 Wien, Schwedenplatz (Marienbrücke)
    • Dienstag, 22.Juni, Diskussion zum Thema: Zivillgesellschaft vs. Terrorismusbekämpfung
      ab 18:30 Uhr, 1010 Wien, Hauptgebäude Uni Wien HS28, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
      es sprechen:
      Dr.in Ingeborg Zerbes, Institut für Strafrecht und Kriminologie
      Mag.a Barbara Weber, Geschäftsführerin von Amnesty International
      Mag. Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen
      Dr. Johannes Jarolim, Justizsprecher der SPÖ

10.06.2026, Wien

VGT erinnert täglich Regierung an ihre Verantwortung: Verbot Vollspaltenboden

Mehr als 2500 Proteste gegen den Schweine-Vollspaltenboden seit 2019: VGT ist vor jeder Sitzung des Ministerrats und des Parlaments für die Schweine vor der Tür, so auch heute

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen

09.06.2026, Wien

Ein veganer Start in den Sommer

Das war die Veganmania MQ 2026!

08.06.2026,

Lush Prize: Internationale Verleihung zu tierfreien Forschung 2026

08.06.2026, Wien

Kinovorführung „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“

Danach diskutierten der Regisseur, Ärzte gegen Tierversuche aus Deutschland, eine Forscherin zu Alternativen von der Med Uni Innsbruck und der VGT über den Film

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!