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Berlakovich
blockiert seit 9 Monaten Schweine-Kastenstandfrage;
Tierindustrie-Lobbyismus des ÖVP-Bauernbunds
sollte von Korruptionsstaatsanwaltschaft
geprüft werden
„Die
Haltung von Mutterschweinen im Kastenstand
wird momentan vom Gesetz 365 Tage pro
Jahr erlaubt, entgegen ununterbrochen
falsch kolportierter Propaganda seitens
der Tierindustrie. Dieses Gesetz lässt
sich jederzeit nachlesen. Und was in
der Schweinehaltung erlaubt ist, wird
auch durchgeführt“, zeigt sich VGT-Obmann
DDr. Martin Balluch zunehmend über den
Einfluss des ÖVP-Bauernbunds in Österreich
erbost. „Minister Berlakovich ist nicht
mehr als eine Marionette dieser Tierindustrie-Lobby.
Es sollte die Korruptionsstaatsanwaltschaft
interessieren, was da konkret für Zusammenhänge
bestehen. Ein Minister muss die Interessen
der Mehrheit im Volk im Auge haben und
nicht die eines Sektors der Industrie.
80% in Österreich sind für ein Kastenstandverbot!“
Und
der VGT-Obmann weiter: „Die Volksanwaltschaft
hat einstimmig festgestellt, dass die
Kastenstandhaltung von Mutterschweinen
tierschutzgesetzwidrig ist. Dazu schweigt
der Landwirtschaftsminister und ignoriert
diese Missstandsfeststellung.
Der
Minister ist also nicht nur bereit, große
Mehrheiten
vor den Kopf zu stoßen, sondern sogar
Gesetze zu brechen, um seinen Lobbyisten
zu gefallen. Es reicht, eine Marionette
der Tierindustrie ist als Landwirtschaftsminister
untragbar!“
Zusammenstellung
der Fakten zum Kastenstand der Mutterschweine:
1. Momentan sind die Mutterschweine
365 Tage pro Jahr im Kastenstand
2. In Schweden ohne Kastenstände
seit 1988 sterben nicht mehr Ferkel
3. Die ÖVP blockiert als einzige
Partei die Reduktion der Zeit im
Kastenstand
während des Säugens, d.s. 5 Wochen
pro Zyklus, mit 2,5 Geburtszyklen
pro Jahr
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