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Petition für ein Verbot der Fiaker in Salzburg

Eine Fahrt mit der Pferdekutsche ist eine Tradition, die Tierleid verursachen kann und im 21. Jahrhundert nicht mehr tolerierbar ist, denn der Alltag der Fiakerpferde ist Tierquälerei.

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Der Petitionstext zum Ausdruck.

Pferde sind Fluchttiere, die ihre Sinne verwenden, um Gefahren zu orten. Der Lärm, die Autos, Fahrräder und Menschenmassen in der Stadt lösen bei ihnen großen Stress aus. Das Gehen am harten Asphalt kann zu Gelenk-, Knochen- und Sehnenpoblemen führen.

Da Pferde Fluchttiere sind, ist ihr ganzer Körper auf viel Bewegung angepasst. Während die Pferde an ihrem Standplatz am Residenzplatz stehen, sind sie durchwegs angeschirrt und können sich in dieser Zeit nicht frei bewegen. Auch steht ihnen in der Stadt nicht dauerhaft Heu zur Verfügung, von dem sie essen können. Pferde verfügen über Verdauungsorgane und einen Bewegungsapparat, die an eine stundenlange Futtersuche angepasst sind. Normalerweise würde ein Pferd täglich bis zu 16 Stunden grasen und sich dabei langsam fortbewegen. Sie können auch nicht selbstständig trinken, wenn sie durstig sind, sondern müssen darauf warten, dass ihnen von den Kutscher:innen Wasser angeboten wird.

Immer wieder auftretende Unfälle, die manchmal leider sogar mit schweren bis tödlichen Verletzungen von Menschen und Tieren enden, sprechen ebenfalls dafür, dass Fiakerpferde dem Stress nicht gewachsen sind. Kleinste, nicht vorhergesehene Zwischenfälle können die Pferde in Panik versetzen, sodass es für die Kutscher:innen nicht mehr möglich ist, die Tiere unter Kontrolle zu halten.

Hinzu kommen rund 100.000 Euro an jährlich durch die Pferdehufe verursachten Straßenschäden, der durch die Kutschen entstehende Stau, der Uringestank in der Altstadt und die nicht sofort weggeräumten Pferdeäpfel, die das Stadtbild verunstalten.

Die Unterzeichnenden dieser Petition fordern deshalb:

  1. ein sofortiges Verbot der Fiaker in Salzburg
  2. und einen Umstieg auf tierfreundliche Alternativen

Diese Petition richtet sich an die Salzburger Stadtregierung.

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