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Petition für tierversuchsfreie Forschung

Obwohl die Johannes Kepler Universität in Linz immer für moderne Forschung ohne Tierversuche stand, wird nun der Bau eines Tierversuchlabors geplant. Diese Petition fordert den Campus der JKU tierversuchsfrei zu halten.

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Der Petitionstext zum Ausdruck.

Tierversuche sind aus akademischer, pragmatischer und ethischer Sicht bedenklich. Ihre Ergebnisse lassen sich im Gegensatz zu moderneren, billigeren und tierleidfreien Methoden, wie etwa MultiOrganChips, nicht auf den Menschen übertragen. Trotzdem will die JKU nun Millionen in den Bau eines Tierversuchslabors stecken.

Seit einigen Jahren etablieren sich im medizinischen Forschungsbereich zunehmend tierversuchsfreie Methoden, welche sich nach objektivem Sachstand den klassischen Tierversuchsmethoden sowohl in Qualität und Spezifität der Ergebnisse, Kosten (~400 € für einen hochwertigen MultiOrganChip vs. bis weit über 10.000 € für eine genmanipulierte Maus oder Ratte) als auch in der zeitlich deutlich vorzugswürdigeren Dauer verfügbarer sinnvoller Resultate (Wochen vs. viele Monate) auszeichnen.

Mit neuen Methoden der Mikrofluidik lässt sich sogar patientenspezifisch die Wirkung von Medikamenten vorhersagen. Ethische Bedenken gibt es gar keine mehr, man könnte sogar einem konkreten Patienten Zellen entnehmen, die entsprechenden Organe am Chip rekonstruieren, Medikamente testen, und nur jene, die wirken, dem Patienten geben. Das Team der CellChipGroup der Technischen Universität Wien verkündete am 13. November 2018 auf Facebook, dass es mit Organs-on-a-chip bereits möglich ist, biologische Prozesse zu steuern, zu kontrollieren und viel präziser zu messen als es in Tierversuchen oder direkt am Menschen möglich wäre.

Weitere grundlegende Schritte hinsichtlich hochqualitativer tierversuchsfreier Forschung wurden bereits an der JKU implementiert (vgl. Computer statt Tierversuche, orf.at vom 5. August 2014). Die JKU hatte sich damals gegen Cambridge und Harvard durchgesetzt und für tierversuchsfreie Forschung der Bioinformatik 100.000 Euro erhalten. Insofern wurde bereits damals der Grundstein für ein zukunftsweisendes Branding des Universitätsstandortes gelegt und würde ein Tierversuchslabor einen Rückschritt in akademischer und ethischer Sicht bedeuten und wäre zudem dem positiven Image der JKU abträglich.

Die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen fordern daher vom Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas den tierversuchsfreien Weg der JKU fortzusetzen.

Hiermit fordere ich die Ausschöpfung und den Ausbau von alternativer tierversuchsfreier Forschung an der JKU und spreche mich klar gegen den Bau weiterer Tierversuchlabore in Linz aus. Alternativen patientenspezifischer Forschungsmethoden müssen Vorrang gegenüber veralteten tierleidverursachenden Praktiken eingeräumt werden. Wann beginnt die Zukunft, wenn nicht jetzt? Keine Versuchstiere an unserern Unis und Spitälern!

Diese Petition richtet sich an den Rektor der Johannes Kepler Universität, Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas.

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