VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
Petition
noch 1.833 unterschriften bis zum ziel
Wir fordern Umweltminister Norbert Totschnig auf, dringlichst Weichenstellungen zu beschließen, die tatsächlich rasch zu einer Reduktion der Klima schädigenden Praktiken in Österreich führen.
Formular
Unsere Petition im Detail
Die alarmierenden Nachrichten der internationalen Wissenschaftscommunity über die Klimakrise und das Massenaussterben sowie die Aussicht, dass die Erde in 100 Jahren unbewohnbar werden könnte, sind um die Welt gegangen, aber auf den jährlich stattfindenden internationalen UN-Klimakonferenzen wird es regelmäßig verabsäumt, die Weichen für eine Begrenzung der Erderwärmung zu stellen.
Dabei wäre es so einfach. Eine der größten Quellen der Treibhausgase, die den Klimawandel hervorrufen, ist die Tierproduktion. Wir könnten sie von heute auf morgen einstellen, ohne die geringste Einschränkung unserer Lebensqualität, einfach durch einen Wechsel zur pflanzen-basierten Lebensweise. Doch selbst wenn dieser Schritt für die Gesellschaft zu groß ist, so liegt es in der Verantwortung der Politik, einen entsprechenden Wandel einzuleiten.
So müsste z.B. der Bau neuer Tierfabriken verboten werden, wie das im Burgenland bereits umgesetzt ist. In den Großküchen des Bundes und der Länder könnten zumindest vegane Alternativen verpflichtend angeboten werden und über Subventionen, von denen die Landwirtschaft abhängig ist, ließen sich viele Entwicklungen steuern.
Die industrielle Tierhaltung und Massenproduktion von tierlichen Produkten bedeuten enormes Tierleid und stellen eine Gefahr für die gesamte Erde dar, da sie zu den wesentlichsten Faktoren für den Klimawandel zählen. Dabei wären sie am schnellsten und leichtesten zu vermeiden. Ein Wechsel auf pflanzliche Ernährung würde Wasser, Land und Ressourcen schonen und die Treibhausgasemissionen eindämmen (1). Auf dadurch frei werdenden Flächen könnte man durch eine Aufforstung CO2 aus der Atmosphäre ziehen. Mit einer Umstellung von tierlicher zu pflanzlicher Ernährung – gepaart mit Subventionen und entsprechender Aufklärung der Bevölkerung – ist das Klima noch zu retten!
Die Klimakrise ist nicht nur für den Tierschutz ein großes Problem. Das Artensterben und der Verlust geeigneter Lebensräume für Wildtiere ist nur die Spitze des metaphorischen Eisbergs.
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08.02.2023, Wien
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Quelle
(1) Schlatzer und Lindenthal 2022: Die Auswirkungen einer Reduktion des Fleischkonsums auf Tierhaltung, Tierwohl und Klima in Österreich – unter Berücksichtigung eines 100% Bio Szenarios, Studie im Auftrag der Vier Pfoten, Wien.