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Präsentation der Plattform United Creatures - leben und leben lassen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26.08.2002)

Wien, 26.08.2002

Mit viel Engagement für neue Aktivitäten präsentierte der VGT sein neuestes Projekt - das langjährige Anliegen, eine Plattform für alle Tierschutz- und TierrechtsaktivistInnen zu schaffen.

Gemeinsam für die Rechte der Tiere: United Creatures

Rund 350 aktive Vereine und private Initiativen verschreiben sich in Österreich dem Tierschutz. Hier setzt der Verein gegen Tierfabriken erstmals einen Schritt zur Kooperation und will mit der Gründung von United Creatures (UC) als gemeinsamer Dachmarke noch mehr Kraft für gemeinsame Anliegen zu finden.

Als Initiator der Plattform fungiert Mag. Thomas Winger, Vorstandsmitglied des VGT: „Entstehen soll eine Koalition von Tierrechts- und Tierschutzvereinen unter der Dachmarke United Creatures, mit der wir gemeinsam noch mehr erreichen können, als es jedem einzelnen für sich, mit guten, aber oft auf lokalen Raum begrenzten Aktionen möglich ist.“

Die Kampagne ist so angelegt, dass im Vordergrund der Respekt der Menschen vor den Tieren steht. Die Rechte der Tiere als leidensfähige Kreaturen sollen der Öffentlichkeit bewusst werden.

Erklärtes Ziel von United Creatures ist es, einen selbständigen Denkprozess in Gang zu setzen, der überkommene Vorurteile im Verhältnis Mensch-Tier in Frage stellt. Im Vertrauen auf demokratische Prozesse und die Macht des Konsumenten will UC hier ethische Kriterien im gesellschaftspolitischen Denken und im täglichen Konsumverhalten etablieren. Als unbestritten größte Quelle von Tierleid wird UC sein Hauptaugenmerk auf das Schicksal von Nutztieren legen. Es geht darum, in der Zielgruppe sukzessive den Wunsch zu erzeugen, alltägliche Lebensbedürfnisse mit Produkten zu befriedigen, die nicht auf Tod, Leid und Ausbeutung von empfindsamen Kreaturen basieren.

Die Webseite von United Creatures www.united-creatures.com fungiert als Kommunikationsplattform, indem sie über Quellen und Bezugsmöglichkeiten für tierleidfrei erzeugte Produkte informiert, einschlägige Betriebe vorstellt und Links zu relevanten Sites anbietet. Außerdem wird die Webseite andern Tierschutz- und Tierrechtsvereinen die Möglichkeit bieten, sich über Links den Besuchern vorzustellen. Eine möglichst breite Teilnahme anderer Vereine ist erwünscht, wobei UC sich das letzte Wort über die Aufnahme vorbehält (keine Vereine mit fragwürdiger Spendengebarung etc.). Über einen Disclaimer lehnt UC generell die Verantwortung für die ideologischen Inhalte und Positionen der verlinkten Organisationen ab.

Michael Aufhauser von der Privatstiftung für Tierrechte (Gut Aiderbichl), der auch auf der Pressekonferenz die Gründung der Plattform UC unterstützt hat, dazu: „Tierschützer sind oft Einzelkämpfer mit defensiven Tendenzen. Der erste Tierrechtskongress, der all jene zusammenrücken lässt, die das gleiche Ziel im Engagement für die Rechte der Tiere verfolgen, macht uns stärker. Wir brauchen eine große Gemeinschaft, um uns für die Tiere effektiv einsetzen zu können. Und der Tierrechtskongress bietet uns diese notwendige Plattform.“

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