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Tierschutz appelliert an Bundeskanzler: Käfigverbot für Kaninchen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.11.2007)

Wien, 20.11.2007

Anlässlich einer heutigen Kundgebung vor dem Parlament setzt der vereinte Tierschutz in Österreich seine ganzen Hoffnungen auf Kanzler

Anlässlich einer heutigen Kundgebung vor dem Parlament setzt der vereinte Tierschutz in Österreich seine ganzen Hoffnungen auf  den  Kanzler 

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

diesen Freitag, den 23. November 2007, steht im parlamentarischen Gesundheitsausschuss ein Käfigverbot für Kaninchenhaltung zur Diskussion. Nachdem in Österreich für alle Nutztiere wie Pelztiere und Legehühner ein Käfigverbot bereits erlassen wurde, steht dieses nur noch für Kaninchen aus. Das Gesetz bietet Mastkaninchen momentan 2/3 einer A4-Seite Platz in einem leeren Drahtgitterkäfig. Laut Regierungsvorlage soll als einzige "Verbesserung" (!!) der Boden dieser Käfige ab 2020 teilweise Kunststoffgitter statt Drahtgitter aufweisen. Diese kosmetische Änderung ist inakzeptabel!

Alle Tierschutzorganisationen Österreichs, insbesondere der Dachverband der österreichischen Tierschutzvereine, stehen ausnahmslos hinter dem vom VGT geforderten Käfigverbot innerhalb von 3 Jahren. Selbst die Österreichischen Kaninchenmäster stellen ihre Haltung bereits um, weil Supermärkte Kaninchenfleisch aus Käfighaltung nicht mehr verkaufen wollen. Somit sprechen auch keinerlei ökonomische Gründe gegen ein konsequentes Käfigverbot.

Herr Bundeskanzler, wir setzen alle unsere Hoffnungen auf Sie. Bitte enttäuschen Sie die tierschutzbewegte Bevölkerung Österreichs nicht. Ihr Umgang mit der Tierschutzfrage wird in unsere nächste Wahlentscheidung mit einfließen!

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