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VGT besetzt illegale Legebatterie von ÖVP-Bürgermeister

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (02.11.2009)

Wien, 02.11.2009

VGT: Während die Tierschutzarbeit kriminalisiert wird, können Gesetzesbrecher unbehelligt Tiere quälen!

VGT: Während die Tierschutzarbeit kriminalisiert wird, können Gesetzesbrecher unbehelligt Tiere quälen!

Im Mai 2004 wurde das Legebatterieverbot beschlossen, im Jänner 2005 trat es mit 4 jähriger Übergangsfrist in Kraft. Doch ein ÖVP-Bürgermeister hält sich bis heute nicht daran. Der Verein Gegen Tierfabriken VGT präsentiert aktuelle Fotos und Filme aus der Legebatterie mit etwa 50.000 Hühnern in Goschenreith am Taxenbache im Waldviertel in NÖ. Sie zeigen die üblichen, längst verbotenen konventionellen Käfige mit jeweils 5 Hühnern pro Käfig.

Seit 10 Uhr besetzen daher AktivistInnen des VGT diese Legebatterie

Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass ein ÖVP-Bürgermeister einfach das Tierschutzgesetz brechen kann, während der Tierschutzaktivismus, der auf diese Missstände aufmerksam macht, wie durch diese Besetzung und durch die vorherige nächtliche Recherche in der Legebatterie, mittels §278a StGB „Kriminelle Organisation“ kriminalisiert wird.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch, Hauptbeschuldigter in der Tierschutzcausa, ist unter den BesetzerInnen vor Ort: „Legebatterien sind nicht nur längst verboten, sondern werden auch von der österreichischen Bevölkerung durchgehend abgelehnt. Niemand kauft mehr Käfigeier. Nur ein ÖVP-Bürgermeister meint, sich wieder einmal über das Gesetz hinwegsetzen zu können. Wer ist hier die kriminelle Organisation: Die Tierindustrie, die mit politischer Rückendeckung aus höchsten Kreisen aus Profitsucht Gesetze bricht und Tiere quält, oder der Tierschutz, der unermüdlich und unter großen persönlichen Opfern darauf aufmerksam zu machen versucht, selbst wenn dafür zuweilen Gesetze übertreten werden müssen?“

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