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Riesenschwein "Grunzi" in Berlin und beim Klimagipfel in Kopenhagen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.12.2009)

Wien, 21.12.2009

Symbolträchtige Aktion bei Berliner Mauer, Reichstag und Co: Weltweite Massentierproduktion hauptverantwortlich für den Klimawandel

Symbolträchtige Aktion bei Berliner Mauer, Reichstag und Co: Weltweite Massentierproduktion hauptverantwortlich für den Klimawandel

Vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 findet im dänischen Kopenhagen der Weltklimagipfel und als dessen zivilgesellschaftliches Pendant das "klimaforum09 - the people´s summit" ("Der Gipfel der Menschen") statt.

Auf seinem Rückweg von dem Gipfel macht das „Grunzmobil“, ein mobiles Riesenschwein namens „Grunzi“, auch in der pulsierenden Metropole Berlin Station

Symbolträchtig macht die 5 Meter lange und 3 Meter hohe Tierfigur vor staunendem Publikum bei viel frequentierten Wahrzeichen wie Berliner Mauer, Reichstag, Brandenburger Tor und dem Monument "Großer Stern" inmitten des Großen Tiergartens halt. Auch hier im Herzen Deutschlands soll anlässlich des Klimagipfels an den Zusammenhang zwischen weltweiter Massentierproduktion und Klimawandel erinnert werden.

Historische Nachfolgeveranstaltung zum Kyotogipfel

Bei dieser internationalen Nachfolgeveranstaltung des 1997 in der gleichnamigen japanischen Stadt verabschiedeten Kyotoprotokolls sollen unter Beteiligung führender PolitikerInnen, WissenschafterInnen und ExpertInnen von der internationalen Gemeinschaft Konzepte, Lösungen und Auswege für die weltweit sich zuspitzende Klimakrise erarbeitet werden.

Immense Bedeutung der Tierproduktion notorisch unter den Teppich gekehrt

Da im Rahmen der Klimadebatte der immense Anteil der globalen Massentierproduktion am Klimawandel regelmäßig unter den Tisch gekehrt wird, nutzt der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN und ein AktivistInnenteam die historische Gelegenheit des Gipfels, um ein unübersehbares Zeichen zu dieser Problematik zu setzen: Mit dem überdimensionalen Riesenschwein "Grunzi" und der Botschaft "Weltweite Tierfabriken sind der Klimakiller Nr.1" sowie "Essen Sie heute vegetarisch - der Umwelt, den Menschen und den Tieren zu liebe!" wird sowohl die Klimagipfelstadt und ihre BürgerInnen wie auch die pulsierende Deutsche Hauptstadt informiert.

Mehr Anteil als Kraftfahrzeugsverkehr, Luftfahrt und Industrie

In der südskandinavischen Metropole Kopenhagen, die zur Zeit voll ist mit Aufmerksamkeit und Sensibilität für das Thema, rufen wir mit dem Grunzmobil - das dank seiner humorvollen Originalität und Einzigartigkeit zu den spektakulärsten "Eyecatchern" und Sympathieträgern wurde - und mit unserer Aufklärungsarbeit in Erinnerung, dass die Welttierproduktion wesentlich mehr Anteil am Generieren klimaschädlicher Emissionen hat, als die in der öffentlichen und politischen Diskussion häufig strapazierten Bereiche des Kraftfahrzeugverkehrs, der Luftfahrt sowie der Industrie, und der Nutztiersektor damit hauptverantwortlich für die sich verschärfende Klimakrise ist.

Laut FAO, der Welternährungs- und Agrarorganisation der Vereinten Nationen, erzeugt der Nutztiersektor mit 18 % den Löwenanteil der schädlichen Treibhausgase. Laut neuesten Studien etwa des World Watch Institute sogar noch wesentlich mehr.

Klimawandel und globale Massentierhaltung gehören zu wichtigsten Fragen der Zeit

Um ein Untergehen dieses so wichtigen Aspekts in der Diskussion verhindern zu helfen, hat ein Tierschutzteam den weiten Weg auf sich genommen, um mit Riesenschwein Grunzi das unübersehbar zu machen, was sonst erfahrungsgemäß übersehen, verdrängt, unterschätzt und vernachlässigt zu werden droht: die gigantische Rolle, welche Tierproduktion und globale Massentierhaltung in einer der wichtigsten Fragen der Zeit spielen - der für das souveräne Überleben und friedliche Fortbestehen der Menschheit existentiellen Problematik des Klimaschutzes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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