Teilen:

Großes Aktionswochenende in Linz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (27.04.2010)

Wien, 27.04.2010

Straßentheater mit Publikumsbeteiligung zum Tierschutzprozess und Demonstration gegen den Pelzverkauf bei Kleider Bauer

Straßentheater mit Publikumsbeteiligung zum Tierschutzprozess und Demonstration gegen den Pelzverkauf bei Kleider Bauer

Am Samstag den 24. April versammelten sich AktivistInnen vor der Kleider Bauer Filiale auf der Landstraße in Linz, um dort wie gewohnt viele Leute über die tierquälerische Herstellung von Echtpelz zu informieren. Thematisiert wurden noch viele weitere tierschutzrelevante Problematiken und natürlich auch der Tierschutzprozess. Ausgestattet mit einem Infozelt, Plakatständern, Fotoleinen und Videovorführungen konnten die AktivistInnen viele Menschen mit ihren Anliegen erreichen und einige auch zu einer Unterschrift gegen den Pelzverkauf motivieren.

Straßentheater zum § 278a

Am Freitag den 23. April veranstaltete die Tierrechtsgruppe Linz in Zusammenarbeit mit der Werkstatt Frieden & Solidarität ein Straßentheater mit Publikumsbeteiligung in der Linzer Innenstadt. Den PassantInnen sollte auf diese Weise die äußerst bedenklichen demokratiepolitischen Auswirkungen des § 278 erklärt werden. In der 2 Stunden dauernden Aktion fanden sich immer wieder Menschen, die sich spontan von zwei als PolizistInnen verkleideten AktivistInnen vor den Richter führen ließen. Verhaftet wurden Menschen aufgrund ihres Aussehens, der Frisur oder der Kleidung, die schon irgendwie verdächtig erschien, oder auch weil sie ein Fahrrad dabei hatten. Der Richter warf ihnen z.B. vor E-Mail Kontakte zu Vereinen zu haben, Organisationen mit Spenden zu unterstützen oder die freie Meinung zu äußern. Während der Verhandlung läutet das Handy des Richters, der natürlich abnimmt und einen belustigenden Smalltalk mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft führt. Am Rand erwähnt er, dass er gerade in einer Verhandlung ist und sich um ein Subjekt (Angelakte/n) kümmern muss. In dem Telefonat stellen die AkteurInnen die Freunderlwirtschaft zwischen Staat und Wirtschaft dar. Nach dem Telefonat verurteilt der Richter noch schnell nach § 278a den Angeklagten mit 1-3 Jahren Haft und schließt die Verhandlung mit den Worten zu den PolizistInnen: " Führen sie das Subjekt ab".

Während der 2 Stunden wurden die PassantInnen mit Flugblättern und Gesprächen mit AktivistInnen über den zur Zeit laufenden Tierschutzprozess in Wr. Neustadt informiert. Danke an die Leute, die diese gelungene Aktion organisierten und natürlich an die so engagierten Mitwirkenden.

 

 

10.06.2026, Wien

VGT erinnert täglich Regierung an ihre Verantwortung: Verbot Vollspaltenboden

Mehr als 2500 Proteste gegen den Schweine-Vollspaltenboden seit 2019: VGT ist vor jeder Sitzung des Ministerrats und des Parlaments für die Schweine vor der Tür, so auch heute

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen

09.06.2026, Wien

Ein veganer Start in den Sommer

Das war die Veganmania MQ 2026!

08.06.2026,

Lush Prize: Internationale Verleihung zu tierfreien Forschung 2026

08.06.2026, Wien

Kinovorführung „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“

Danach diskutierten der Regisseur, Ärzte gegen Tierversuche aus Deutschland, eine Forscherin zu Alternativen von der Med Uni Innsbruck und der VGT über den Film

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!