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9. Straftat gegen den VGT seit Dezember 2009: Scheibe eingeschlagen!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.09.2010)

Wien, 30.09.2010

Statt polizeilicher Ermittlungen gegen die TäterInnen gab es jetzt neue Hausdurchsuchungen gegen 2 Tierschützer und den Tierschutzverein RespekTiere in Salzburg

Statt polizeilicher Ermittlungen gegen die TäterInnen gab es jetzt neue Hausdurchsuchungen gegen 2 Tierschützer und den Tierschutzverein RespekTiere in Salzburg

Die Tierindustrie verbreitet seit geraumer Zeit ihre „Tierschutz-Terrorismus“ Propaganda, um von der Kritik an ihrem Umgang mit Tieren abzulenken. „Leider“, so DDr. Martin Balluch vom Verein Gegen Tierfabriken (VGT), „fallen Medien und Politik auf diesen Trick herein.“ Tatsächlich gibt es aber seit Dezember 2009 bereits 9 Straftaten wie aufgestochene Reifen, zerstörte Türschlösser und eingeschlagene Scheiben gegen den VGT!

DDr. Balluch dazu: „Wenn einem Pelzgeschäft die Scheiben beschädigt werden, dann steht die Meldung in den Medien. Gestern wurde die Fensterscheibe unseres Vereinsbusses eingeschlagen, aber das wird offenbar als Kavaliersdelikt gewertet. Als aufmüpfiger Tierschutzverein sei man daran scheinbar selber Schuld. So trifft uns der doppelte Terror: neben den Sachbeschädigungen und Morddrohungen werden wir auch von der Polizei verfolgt und sitzen seit 7 Monaten in einem inhaltslosen Monsterprozess am LG in Wr. Neustadt fest! Und das, obwohl gegen uns mehr Sachbeschädigungen und gefährliche Drohungen ausgesprochen werden, als gegen irgendeine Tiernutzungsfirma.“

Am 28. September 2010 gab es sogar weitere Hausdurchsuchungen bei zwei Tierschützern und im Büro des Tierschutzvereins RespekTiere in Salzburg. Man wirft den Aktivisten vor, im Februar 2010 in einer Schweinefabrik gefilmt, die gesetzwidrig tierquälerischen Zustände angezeigt und am Tag danach die Luftzufuhr abgedreht zu haben, sodass 163 Schweine erstickten.

DDr. Balluch kommentiert: „Bei uns werden die Scheiben eingeschlagen, aber die Polizei verdächtigt schon wieder Tierschützer und räumt ihnen nach dem 21. Mai 2008 bereits zum zweiten Mal das Vereinsbüro aus. Diesmal sollen dieselben Tierschützer, gegen die 2009 die Ermittlungen wegen §278a eingestellt worden sind, 163 Schweine erstickt haben. Dieser Vorwurf ist genauso absurd wie jener, dass die Befreiung von Schweinen aus einer Tierfabrik im Jahr 2008 wegen Tierquälerei verfolgt wird.“

Und DDr. Balluch schließt: „Seit Oktober 2006 (!) bis heute ermittelt eine SOKO gegen den Tierschutz. Niemandem wurde eine Straftat nachgewiesen, aber 13 TierschützerInnen müssen seit 7 Monaten wegen §278a auf der Anklagebank sitzen. Jetzt wird mit zwei weiteren Hausdurchsuchungen eskaliert, während man dem VGT in den letzten 9 Monaten die 9. Sachbeschädigung und gefährliche Drohung zugefügt hat. Was muss noch geschehen, dass der Bogen überspannt ist und dieser Skandal so hohe Wellen schlägt, dass die Anstifter endlich zur Verantwortung gezogen werden und das ganze ein Ende findet?!“

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