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Jetzt in Linz: Tierschutz-Besetzung der ÖVP-Zentrale

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (13.12.2011)

Wien, 13.12.2011

Zur Unterstützung ihrer KollegInnen in Innsbruck besetzen jetzt auch TierschützerInnen in Linz die Zentrale der ÖVP-Oberösterreich

Zur Unterstützung ihrer KollegInnen in Innsbruck besetzen jetzt auch TierschützerInnen in Linz die Zentrale der ÖVP-Oberösterreich

Heute früh wurde eine Blockade der Zentrale des ÖVP-Bauernbunds in Innsbruck bekannt, jetzt haben sich diesem Arbeitskampf für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Schweinen in den Betrieben auch AktivistInnen in Linz angeschlossen. Da die ÖVP in der Frage der Haltung von Mutterschweinen im Kastenstand nicht nur die Entwicklungen blockiert sondern auch den Tierschutz – also die Gewerkschaft der Tiere – aus den Verhandlungen ausschließt, schritten TierschutzaktivistInnen zur Tat. So wie es ein Streikrecht im Arbeitskampf der Arbeitnehmervertretung gibt, so müsse es ein Aktionsrecht im Arbeitskampf des Tierschutzes für ihre Klientel, die Schweine, geben, sagen sie.

TierschützerInnen sind in die Zentrale der ÖVP-Oberösterreich in Linz gegangen und haben ein Büro besetzt. Mit der Technik des sogenannten „Oktopus“ wollen sie verhindern, von der Polizei geräumt zu werden, bis ihre Forderung, in die Verhandlungen über die Zukunft der Schweinehaltung eingebunden zu werden, erfüllt wird. Die Volksanwaltschaft droht am 20. Dezember eine Verfassungsklage gegen Kastenstände einzubringen, sollte der Landwirtschaftsminister bis dahin noch immer jede Einigung verhindern.

In der Schweinehaltung fordert der VGT:

  • Verbot der Haltung von Mutterschweinen in Kastenständen
  • Verbot der betäubungslosen Kastration
  • Verbot von Vollspaltenböden
  • Verpflichtende Stroheinstreu
  • Mehr Platz für die Schweine

 

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