Teilen:

JETZT: Tierversuchsgegner hängen vom Dach der Kunstuni am Linzer Hauptplatz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.10.2012)

Wien, 05.10.2012

Sie fordern mit Riesentransparent die Tierversuchsseite auf, sich in der Frage der Reform des Tierversuchsgesetzes endlich der öffentlichen Diskussion zu stellen!

Sie fordern mit Riesentransparent die Tierversuchsseite auf, sich in der Frage der Reform des Tierversuchsgesetzes endlich der öffentlichen Diskussion zu stellen!

Bis 10. November müsste Österreich ein neues Tierversuchsgesetz erlassen haben, so will es die EU-Kommission. Doch bis heute weigert sich die Tierversuchsseite, in die öffentliche Diskussion einzutreten. Stattdessen wird lediglich im Hintergrund Lobbyismus betrieben und mit Konsequenzen gedroht, sollte das Gesetz nicht nach ihren Wünschen ausformuliert werden. Deshalb haben sich jetzt 2 TierschützerInnen vom Dach der Kunstuni am Linzer Hauptplatz abgeseilt und fordern auf einem Riesentransparent, Tierschutz möge auch für Versuchskaninchen gelten.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch kommentiert: „Die Tierschutzseite hat sich klar deklariert, wir wollen strenge Kontrollen für Tierversuche, d.h. eine objektive Schaden-Nutzen Abwägung und eine Versuchstier-Ombudsschaft. Die Öffentlichkeit unterstützt unsere Forderungen mit 80% Mehrheit. Doch was will die Tierversuchsseite, wie argumentiert sie gegen unsere Position? Gar nicht! Jedenfalls nicht öffentlich. Die umzusetzende EU-Richtlinie verpflichtet Österreich, im neuen Tierversuchsgesetz eine ethische Abwägung zwischen Schaden und Nutzen jedes Versuchsprojekts zu treffen, dieser Umstand steht außerhalb der Diskussion. Jetzt bleibt nur die Frage, ob diese Abwägung subjektiv durch einen Beamten am Wissenschaftsministerium durchgeführt werden soll, oder objektiv durch einen vorher festzulegenden Kriterienkatalog. Könnte die Wissenschaft gegen ein objektives Vorgehen sein? Und hier ist das Dilemma der Tierversuchsseite: Sie will unkontrolliert und ungehemmt Tierversuche durchführen, wie bisher, kann diesen Standpunkt aber nicht öffentlich vertreten, weil sie die große Mehrheit der Menschen gegen sich weiß. Daher wird jede öffentliche Diskussion einfach verweigert!“

Der VGT-Obmann schließt: „Solange die Tierversuchsseite sich nicht an die demokratischen Spielregeln hält und ihren Standpunkt öffentlich vertritt, um eine Mehrheit für sich zu gewinnen, werden TierschützerInnen solche Aktionen durchführen müssen, um eine öffentliche Diskussion zu erzwingen. Der Tierversuchsseite fehlt offensichtlich der Mut zur Demokratie! So kann es keinen Kompromiss geben.“

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.