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Tier des Monats: Karpfen Herbert

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.12.2015)

Wien, 15.12.2015

Weihnachten – das Fest der Liebe nähert sich in großen Schritten. Doch wo bleibt die Liebe, wenn es um das Befüllen der Töpfe und Teller am Weihnachtstisch geht? Ein festliches Mal bedeutet oftmals den Tod von vielen Lebewesen.

Ich bin ein Fisch, ein Karpfen, und ich heiße Herbert.

Viele Menschen glauben, dass wir Fische nicht leiden,...

...wenn wir eingesperrt leben müssen.

...wenn wir auf engstem Raum gehalten werden.

...wenn wir Verletzungen an den Flossen oder an der Haut haben.

...wenn wir am Angelhaken hängen.

...wenn wir mit Schleppnetzen gefangen werden.

…wenn wir unserer Freiheit beraubt werden.

...wenn wir außerhalb des Wassers ersticken.

...wenn wir mit Kopfschlag betäubt werden.

...wenn wir durch einen Kiemenstich getötet werden.

Viele Menschen glauben, dass wir Fische nicht leiden,...

...weil ihr unsere Verhaltensweisen nicht kennt.

…weil wir nicht schreien.

…weil wir keine Mimik haben, die ihr Menschen verstehen könnt.

Doch glaubt mir, wir Fische LEIDEN. Wir Fische empfinden Schmerzen, Furcht, Angst und Qual wie ihr. - Auch wenn wir still leiden.

Also bitte denkt an uns Fische, bevor wir zu Weihnachten am Teller landen! Und vielleicht macht euch gerade einmal auch zu Weihnachten, am Tag der Liebe, Gedanken über uns Tiere, die wir aus unterschiedlichen Gründen eingesperrt leben müssen und oftmals aus reinen Profitgründen getötet werden.

Vegane Weihnachten wünschen Schwein Albert, Robbe Elfi, Legehuhn Luci, Laborkaninchen Felix, Kalb Tobi, Pute Lorelei, Fiakerpferd Fritz, Eisbärin Schneeflocke, Rebhuhn Mathilda, Fuchs Rudolf, Tierheimhündin Sissi und auch ich – Karpfen Herbert!

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