Teilen:

VGT präsentiert neue, sehr informative Webseite zu Vollspaltenboden: www.vgt.at/vollspalten

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.06.2019)

Wien, 05.06.2019

Damit sind für die Öffentlichkeit und Journalist_innen gut recherchierte Informationen zur Schweinehaltung, zu Vollspaltenböden und zur gesetzlichen Lage nun einfach zugänglich

Die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden avanciert gerade zum Tierschutzthema Nummer 1: Der Wiener Landtag hat das Parlament aufgefordert, den Vollspaltenboden zu verbieten, die Volksanwaltschaft hat ein amtliches Prüfverfahren zum Vollspaltenboden eingeleitet und die Partei JETZT soll dem Vernehmen nach demnächst einen Initiativantrag auf ein Verbot der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden im Parlament einbringen. Ja, und landauf landab demonstrieren unaufhörlich Tierschutzaktivist_innen für ein Ende dieser Tierquälerei. Was es mit diesem Vollspaltenboden auf sich hat, und warum er verboten werden soll, kann nun leicht nachgelesen werden.

Der VGT hat eine eigene Webseite diesem Thema gewidmet und online gestellt: www.vgt.at/vollspalten

Darin findet sich eine interaktive Karte von Österreich, wo man durch Darüberstreichen die aktuellsten Zahlen für jeden Bezirk, jedes Bundesland und ganz Österreich erhält, wieviele Schweine dort auf welche Weise gehalten werden. Die Vollspalten Hot Spots sind damit leicht auszumachen! Zusätzlich findet sich auf der Seite der Nachweis, dass die Vollspaltenböden sowohl dem EU-Recht als auch dem Tierschutzgesetz widersprechen. Nur – wo kein Kläger dort kein Richter. Solange der Tierschutz keine Verbandsklagerechte bekommt, kann er nicht im Sinne der Tiere die Rechtsstaatlichkeit herstellen und ein unabhängiges Gericht damit betrauen, den Widerspruch zwischen einem Gesetz und seiner Verordnung zu prüfen. Die Webseite enthält aber auch zahlreiche wissenschaftliche Studien, die klar beweisen, dass der Vollspaltenboden brutale Tierquälerei ist.

VGT-Obmann Martin Balluch: Dass Österreich in der Haltung von Mastschweinen absolutes Schlusslicht in Europa ist, wird auf der neuen Webseite zum Vollspaltenboden klar nachgewiesen. Das belegen nämlich internationale Studien und das Faktum, dass zahlreiche Länder Europas ein explizites Verbot von Vollspaltenböden in ihrem Tierschutzgesetz festgeschrieben haben. Selbst der EU-Großproduzent für Schweine, Dänemark, hat Vollspaltenböden seit 2015 verboten. Es wird jetzt Zeit, dass Österreich bei Mastschweinen die Laterne für das Schlusslicht abgibt und mit einer guten neuen Regelung vorprescht, wie uns das auch bei Legehühnern gelungen ist. Wir wollen Vorbild im Tierschutz sein, nicht Nachzügler.

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht

28.01.2026, Wien

VGT veröffentlicht Lachs-Tierschutzbericht: Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht „Tierleid im Lachsfleisch“ betrachtet das Geschäft mit Lachsfleisch in Österreich aus der Perspektive des Tierschutzes.

27.01.2026, Wien

Lauter, emotionaler Protest gegen die Jagd vor der Wiener Hofburg zum Jägerball

Das 42. Mal seit 1983 nutzten Tierschützer:innen den Ball trotz illegaler „Platzhalterdemo“ mit viel Energie, um die zahlreichen Missstände bei der Jagd zu kritisieren

26.01.2026, Wien

Amphibienschutzprojekt Hanslteich: Einschulung für freiwillige Helfer:innen

Dir ist das Artensterben nicht wurst? Hilf diesen Frühling mit, Amphibien zu retten!

22.01.2026, Wien

Jetzt handeln für ein pelzfreies Europa!

Schreiben Sie der EU-Kommission jetzt, um ein endgüliges Ende der grausamen Pelzprouktion zu fordern.

15.01.2026, Österreich

Hintergrundwissen Jagd

14.01.2026, Steiermark

Ein Semester voller Fragen, Einsichten und Gespräche

Der Tierschutzunterricht in der Steiermark im Rück- und Ausblick

14.01.2026, Graz

VGT spricht im Petitionsausschuss des Steirischen Landtags über Schweine-Vollspaltenboden

Erfolgreich eingebrachte Petition appelliert an Landtag, Schweinebetrieben den Umstieg vom Vollspaltenboden auf Tierwohlställe mit tiefer Stroheinstreu zu erleichtern