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Gefahr aus der Intensiv-Tierhaltung

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.05.2020)

Wien, 14.05.2020

Bereits 2008 warnte die UNO davor, dass die weltweite Intensivtierhaltung als Keimzelle für Pandemien eine immer größer werdende Gefahr für die Gesundheit der Menschen auf unserem Planeten ist.

Fast alle gefährlichen, neuen Seuchen der letzten Zeit entstanden, weil Krankheitserreger von Tieren auf den Menschen übergesprungen sind. Dazu zählen Krankheiten wie Ebola, Aids, Sars, Mers, Vogelgrippe, Schweinegrippe und Nipah-Virus.

Dass der aktuelle Coronavirus SARS-CoV-2 nun in Nerzen auf einer Nerzfarm in Holland nachgewiesen wurde, ist ein weiterer Beweis für diese Zusammenhänge und diese latente Gefahr.

Während tödliche Virusmutationen in der Natur oft mit dem befallenen Tier rasch aussterben, besteht in der industriellen Massentierhaltung die Gefahr, dass ein sterbendes Tier noch tausende oder zehntausende andere Tiere mitansteckt, und die Keime dann über Tiertransporte in andere Tierbestände oder Schlachthöfe oder durch die Gülle unter Wildtieren und Menschen verbreitet werden.

"Die Viren gedeihen auch in unseren Ställen. Je mehr Tiere zusammen auf einer kleinen Fläche gehalten werden, desto leichter können Viren zirkulieren und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie früher oder später auf den Menschen überspringen. In dieser Hinsicht stellt die Massentierhaltung ein Risiko für die öffentliche Gesundheit dar.", schreibt der renommierte Virologe Peter Rottier in der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft".

Ich unterstütze den VGT in seinem Einsatz gegen die industrielle Massentierhaltung

Aber die industrielle Tierhaltung ist nicht nur eine Brutstätte gefährlicher Keime. Nein, durch den massenhaften Einsatz von Medikamenten in den Tierfabriken, wird auch unser aller Sicherheitsanker im Kampf gegen Krankheiten verspielt: Die Wirksamkeit der Antibiotika.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte 2017 eindringlich vor dem weiteren Einsatz von Antibiotika in der industriellen Nutztierhaltung und der dadurch immanenten Gefahr der Bildung von Keimen, die gegen alle Antibiotika resistent sind.

Trotzdem werden auch in Österreich weiterhin extrem große Mengen von Antibiotika in den Tierfabriken eingesetzt. Und weltweit gesehen, ist es noch schlimmer: Hier ist die Tendenz weiterhin steigend und schon jetzt wird nur ein kleiner Anteil in der Humanmedizin verwendet.

All das unterstreicht wie wichtig es ist, gegen das bestehende System der Massentierhaltung aufzutreten. Dieses bringt nicht nur millionenfaches schweres Tierleid mit sich, sondern gefährdet auch unser aller Gesundheit.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir uns weiterhin für Tiere und gegen Tierfabriken stark machen können!

Ich unterstütze den VGT

Eine ausführlichere Information zu diesem Thema: Wie die Tiernutzung Pandemien verursacht

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