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Köstinger lügt in der Bauernzeitung: kein massiver Rückgang bei Putenfleischproduktion

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.09.2020)

Wien, 18.09.2020

Vor Tierschützer_innen flüchtet sie, aber der Bauernzeitung erklärt sie ihr Veto gegen ein Vollspaltenbodenverbot für Schweine: Tierwohlstandards hätten Geflügelproduktion ruiniert

Auf die Frage des Redakteurs der Österreichischen Bauernzeitung, ob es mittelfristig die Abkehr vom Spaltenboden für Schweine brauche, antwortet Landwirtschaftsministerin Köstinger wörtlich: „Bei Geflügel haben wir höchste Tierwohlstandards eingeführt. Das hat dazu geführt, dass unsere Eigenversorgung mit Putenfleisch massiv zurück gegangen ist.“ Das ist eine glatte Lüge, erklärt VGT-Obmann Martin Balluch. Die Mindestbedingungen zur Haltung von Puten und Mastgeflügel überhaupt in Österreich wurden seit Einführung des Bundestierschutzgesetzes 2005 nicht mehr verschärft. Die Statistik zeigt aber eindeutig, dass damit kein markanter Rückgang in der Selbstversorgung oder auch in der Bruttoeigenerzeugung von Putenfleisch einher gegangen ist. In den letzten Jahren hat der Selbstversorgungsgrad sogar zugenommen.

Die genauen Statistiken finden sich hier: Martin Balluch's Blog

Das Schlachtgewicht von Geflügelfleisch ist momentan höher denn jemals zuvor. Die Zahlen zeigen über Jahrzehnte einen stetigen Anstieg in der Eigenproduktion. Und der Selbstversorgungsgrad bei Geflügelfleisch pendelt seit jeher zwischen 70 und 80 % und hat seit 2015 nur zugenommen.

VGT-Obmann Martin Balluch wird deutlich: Wir weisen die Ministerin seit Wochen darauf hin, dass sie da völlig falsche Behauptungen verbreitet. Sie muss das also bewusst und wider besseren Wissens tun. So etwas nennt man eine Lüge.

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