Teilen:

Wiener Handelsgericht bestätigt seriöse Aufdeckarbeit des VGT bei Schweinefabriken

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.10.2020)

Wien, 06.10.2020

Urteil spricht klare Worte: Filme aus Schweinefabrik mit Vollspalten keine Täuschung, kein „vermeintlicher“ sondern echter Skandal

Der VGT hat in letzter Zeit eine Reihe von Filmen aus Schweinefabriken veröffentlicht, die skandalöse Zustände mit völlig verdreckten und verletzten Tieren auf Vollspaltenboden zeigen. Das hat die Schweineindustrie offensichtlich verunsichert. Die Landwirtschaftsministerin beginnt überall Unsinn über die vorbildliche Nutztierhaltung in Österreich zu verbreiten und Sprachrohre der Landwirtschaft bezweifeln öffentlich, dass die Bilder aus den Schweinefabriken echt seien, so auch das Lebensmittelhandwerk in seinem Editorial. Gegen Letztere ist der VGT zivilrechtlich vorgegangen und hat jetzt in einer bereits rechtskräftigen Einstweiligen Verfügung voll inhaltlich recht bekommen. Das Gericht bestätigt, dass die Anschuldigungen gegen den VGT unwahr sind und stellt eindeutig fest, dass der VGT in seinen Aussendungen keine polemischen Untergriffe oder unwahre Vorhalte vorgebracht hätte. Damit ist die Seriosität der Aufdeckungsarbeit des VGT nun erneut gerichtlich anerkannt.

Das Urteil im Originalwortlaut: Martin Balluch's Blog

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Es ist bezeichnend, dass sich die Tierindustrie, allen voran die Landwirtschaftsministerin, nicht der öffentlichen Diskussion über die Zustände in den österreichischen Schweinefabriken mit Vollspaltenboden ohne Stroheinstreu stellt. Stattdessen werden zahlreiche Unwahrheiten über die Schweinehaltung verbreitet, wie vorbildlich sie nicht sei. Leider kann der VGT derartige Propagandalügen nicht einklagen. Sehr wohl aber kann der VGT erfolgreich auf Unterlassung klagen, wenn behauptet wird, der VGT hätte falsche Fotos verwendet, um einen bloß vermeintlichen Skandal nur vorzutäuschen. Und dabei bekommt er regelmäßig recht, wie auch jetzt in diesem Gerichtsverfahren gegen das Lebensmittelhandwerk. In der nächsten Ausgabe wird die Zeitschrift ihre falschen Vorwürfe gegen den VGT widerrufen müssen.

04.05.2026, Österreich

Schluss mit Vollspalten-Schweinefleisch bei SPAR

Für ein Ende des Verkaufs von Vollspaltenboden-Schweinefleisch bei SPAR

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid