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Tierleid bei Kälbertransporten

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.01.2021)

Wien, 11.01.2021

Der ehemalige Tiertransport-Kontrolleur Dr. med. vet. Alexander Rabitsch gibt in einem online Vortrag am 4. Februar Einblick in das tatsächliche Geschehen bei Tiertransporten in Österreich.

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Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.

Noch vor wenigen Jahren wusste niemand vom Leid der jungen Milchkälber, die als Abfallprodukt der Milchindustrie für die Mast quer durch Europa transportiert werden. Dabei sind sie oft tagelang unterwegs. Die kleinen Kälber sind beim Transport erst wenige Wochen alt und damit noch von der Muttermilch abhängig. Warum ist es nicht möglich, sie auf den Transporten zu versorgen? Was bedeutet es für ein so junges Tier tagelang unterwegs zu sein? Kann man Kälbertransporte nicht einfach verbieten? Was können wir ganz persönlich tun, um kleine Kälber zu schützen?

Dr. med. vet. Alexander Rabitsch ist nicht nur Tierarzt, Buchautor und Gerichts-Sachverständiger, sondern auch DER international anerkannte Tiertransport-Experte. Als Tiertransport-Inspektor in Kärnten kontrollierte er zahlreiche Tiertransporte und war schon bald als unbequemer Tiertransport-Kontrolleur bekannt. Seine Vorträge vor dem EU-Parlament, dem Deutschen Bundestag und der österreichischen Regierung sind eindrücklich; für ihn ist klar: Transporte von nicht-entwöhnten Kälbern sind illegal.

Dr. med. vet. Alexander Rabitsch

Seit 1985 betreibt Dr. Rabitsch seine tierärztliche Praxis in seiner Heimatstadt Ferlach (Kärnten). Der Tierschutz war ihm von Anbeginn seiner Berufswahl ein großes Anliegen.

1998 bestellte das Land Kärnten Rabitsch zum Tiertransport-Inspektor. Bis 2013 kontrollierte er im Land stichprobenweise den Tierverkehr. Rabitsch wurde zum international gefragten Vortragenden über den tierschutzgerechten Transport von Tieren; im Auftrag der Europäischen Kommission war er in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Drittstaaten unterwegs.

Nachdem Rabitsch auch bei heimischen Transporten gravierende Mängel festgestellt hatte, wurde sein Vertrag als Tiertransport- Inspektor Ende 2012 nicht mehr verlängert. Seit 2015 ist er als Freelancer bei den deutschen NGOs Animals' Angels und Animal Welfare Foundation tätig, seit 2020 auch bei Vier Pfoten International. Auch die Aufdeckungsarbeit des VGT-Tiertransport-Teams unterstützt er beratend. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie schulte Rabitsch Polizei und Veterinärbehörden zum Thema Kontrollen von Tiertransporten in PL, LT, LV, BG und DE. Darüber hinaus ist er als Sachverständiger für Veterinärmedizin tätig.

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